Einfluss auf den Betreuungsalltag

Mehr elterngeführte Kitas in Bremen und Niedersachsen

Bremen/Hannover - Mit dem wachsenden Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder steigt auch die Zahl der elterngeführten Kitas. "Sie sind anerkannte Träger und sie sind nachgefragt", sagte Martina Ernst von der Landesarbeitsgemeinschaft Elterninitiativen Niedersachsen/Bremen.

In der vergangenen Jahren seien in beiden Bundesländern viele neue Elterninitiativen entstanden. Nach aktuellen Zahlen der Bertelsmann-Stiftung über frühkindliche Bildungssysteme sind in Niedersachsen knapp elf Prozent der Kitas Elterninitiativen. Im Nachbarland Bremen sind es rund 29 Prozent.

Als anerkannte Träger der Jugendhilfe erhalten Elternvereine finanzielle Förderung. "Eltern müssen in der Regel nur das zahlen, was Eltern auch bei kommunalen und freien Trägern zahlen müssen", sagte Ernst. Nach Angaben von Kirsten Köcher vom Verbund Bremer Kindergruppen sind elterngeführte Kitas oft kleine Einrichtungen, die familiennah arbeiten. Wer sein Kind in eine solche Einrichtung gibt, kann Einfluss auf den Betreuungsalltag nehmen. Eltern müssen sich aber auch engagieren, etwa im Vereinsvorstand oder bei Aufgaben wie Putzen, Waschen oder Kochen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Weltkommission: Staaten müssen Drogenhandel regulieren

Weltkommission: Staaten müssen Drogenhandel regulieren

"Fabienne" fordert Todesopfer und verursacht große Schäden

"Fabienne" fordert Todesopfer und verursacht große Schäden

Wie werde ich Hebamme/Entbindungspfleger?

Wie werde ich Hebamme/Entbindungspfleger?

Volkslauf in Bruchhausen-Vilsen

Volkslauf in Bruchhausen-Vilsen

Meistgelesene Artikel

Moorbrand in Meppen: Fragen und Antworten 

Moorbrand in Meppen: Fragen und Antworten 

Drei Wochen Moorbrand im Emsland - Lage entspannt sich

Drei Wochen Moorbrand im Emsland - Lage entspannt sich

Anwohner schaut morgens in seinen Garten und ist schockiert

Anwohner schaut morgens in seinen Garten und ist schockiert

16-Jähriger stirbt beim Überqueren eines Gleisbetts in Lunestedt

16-Jähriger stirbt beim Überqueren eines Gleisbetts in Lunestedt

Kommentare