Warenlieferung an Handyshop in Hannover

Betrugsversuch: Mehl statt Smartphones

Hannover - Statt der versprochenen 38 Smartphones hat ein Betrüger in Hannover versucht, dem Betreiber eines Handy-Shops kiloweise Mehl anzudrehen. Der Betrug viel auf und der Mann wurde geschnappt.

Die für die angeblich original verpackten und eingeschweißten iPhones verlangten 14.000 Euro hatte der Ladenbetreiber schon auf den Tresen gelegt, als es Unstimmigkeiten gab, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Der 38 Jahre alte Betrüger packte das Geld und wollte fliehen. Mithilfe eines Ladendetektivs und eines Kunden gelang es dem Geschäftsmann, den Gauner festzuhalten.

Der Grund für den Fluchtversuch wurde klar, als die alarmierte Polizei eine Handyverpackung öffnete und nur auf handelsübliches Mehl stieß. Der Betrüger kam daraufhin in Untersuchungshaft. Er hatte gefälschte Rechnungen und Gerätenummern vorgelegt, um glaubhaft zu machen, dass es sich um Originalware handelt. Der Händler überprüfte zwar die Nummern von zwei der angeblichen Handys und die vermeintliche Lieferfirma - öffnete aber keinen der Kartons. dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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