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Maskenpflicht an Schulen: Niedersachsen plant schrittweise Lockerungen

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Von: Dierck Wittenberg

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Ein Mädchen trägt eine Maske im Unterricht in einer Grundschule: Grundschul-Kinder können noch im März ohne Maske am Unterricht teilnehmen, die älteren Jahrgänge werden darauf bis Ende April warten müssen.
Grundschul-Kinder können bereits im März ohne Maske am Unterricht teilnehmen, die älteren Jahrgänge werden darauf bis Ende April warten müssen. (Symbolbild) © Patrick Pleul/dpa

An Niedersachsens Schulen wird die Maskenpflicht schrittweise zurückgefahren: Ab 21. März an den Grundschulen, die Klassen 5 aufwärts sollen erst später folgen.

Hannover – Seit über zwei Jahre bestimmt die Corona-Pandemie bereits den Alltag an Niedersachsens Schulen: Klassenfahrten waren nicht möglich, monatelang fand der Unterricht vor Bildschirmen statt und im Unterricht musste eine Schutzmaske getragen werden. Das soll sich nun ändern – das Aus für die Maskenpflicht an Niedersachsens Schulen wird kommen. Für manche Schüler kommen die Lockerungen bereits sehr bald. Ab Anfang Mai können alle Kinder und Jugendliche in Niedersachsen wieder ohne Maske am Unterricht teilnehmen. Das besagt ein Stufenplan, den Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) am Donnerstag vorgestellt hat.

Corona-Regeln an Niedersachsens Schulen: Maskenpflicht wird aufgehoben

Der Stufenplan der niedersächsischen Landesregierung und das Ende der Winterruhe in Niedersachsen besagen, dass die Maskenpflicht an Schulen nach und nach zurückgenommen wird: Bis Freitag, 18. März, bleibt es bei der aktuellen Regelung. Ab Montag, 21. März, sollen zuerst die Masken im Primarbereich fallen, also in Grund- und Förderschulen. Dann kommen zunächst die Osterferien vom 4. bis 19. April. Auf die folgt eine „Sicherheitsphase“, um mögliche Infektionen aus Urlaubsreisen in den Ferien abzuwarten. In dieser Phase gilt die Maskenpflicht für die Kinder und Jugendlichen in den Sekundarbereichen I und II (5. Klasse und aufwärts) und Berufsschulen weiter.

Ende der Maskenpflicht an Niedersachsens Schulen ab Anfang Mai

Ab Montag, 2. Mai, dürfen die Masken in allen Jahrgängen abgenommen werden – zumindest während der Schulstunden. Auf den Gängen sollen die Schüler weiterhin eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, draußen und im Sportunterricht nicht. Falls es zu einem Corona-Fall kommt, kehrt die Klasse oder Lerngruppe für fünf Tage zu schärferen Corona-Regeln zurück. Dann muss wieder eine Maske getragen werden. Die jetzigen Lockerungen an Niedersachsens Schulen sollen aber keinen Freedom Day darstellen.

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„Wir erleichtern den Schulalltag, schmeißen die Sicherheit aber nicht achtlos über Bord“, sagte Tonne. Zusammen mit den Lockerungen bei der Maskenpflicht kündigte der Kultusminister an, dass nach den Osterferien wieder Klassenfahrten möglich sein sollen. Zudem soll die tägliche Testpflicht bis Ende April in ein freiwilliges Testangebot überführt werden. Die Veränderungen im Bildungsbereich kündigte die Landesregierung gemeinsam mit Lockerungen der Corona-Regeln an.

Corona-Regeln an Niedersachsens Schulen ändern sich – Kultusminister Tonne sieht Licht am Ende des Tunnels

„Das Licht am Ende des Tunnels, das ist jetzt endlich erkennbar“, sagte Kultusminister Tonne. Angesichts der Corona-Regeln an Niedersachsens Schulen, die sich nun ändern, warnte er aber auch: „Durch sind wir noch nicht.“ Es betonte die Bedeutung des Unterrichts in Präsenz: „Den Schutz der Gesundheit und des Präsenzunterrichtes bringen wir in Einklang mit positiven Perspektiven und Erleichterungen für die Kinder und Jugendlichen.“ *kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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