Hohe Rückfallgefahr

Psychiater: Maschseemörder soll in Psychiatrie

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Im Maschseemord-Prozes wird das Urteil erwartet.

Hannover - Der junge Mann, der in Hannover eine Prostituierte erstochen und ihre zerstückelte Leiche in den Maschsee geworfen haben soll, muss nach Expertenansicht in die Psychiatrie. Ein Sachverständiger hält die Rückfallgefahr für sehr hoch.

Der mutmaßliche Maschseemörder muss nach Einschätzung eines psychiatrischen Sachverständigen in der Psychiatrie untergebracht werden. Der Angeklagte leide unter einer schweren Persönlichkeitsstörung und es gebe ein hohes Rückfallrisiko, sagte der Experte am Montag vor dem Landgericht Hannover. Der Angeklagte sei von schweren Gewalt- und Tötungsfantasien besessen gewesen, die plötzlich zum Ausbruch gekommen seien. Er schätze den 25-Jährigen als nur schwer therapierbar ein. Der Mann soll vor knapp einem Jahr eine 44 Jahre alte Prostituierte in seiner Wohnung erstochen und die zerstückelte Leiche in den Maschsee geworfen haben.

Weil die Zufallsbekanntschaft sich über die rechtsradikalen Ansichten des Angeklagten lustig gemacht habe, habe der Drogensüchtige seinem Hass und seiner aufgestauten Wut freien Lauf gelassen, sagte der Facharzt für Psychiatrie, Andreas Tänzer. Impulsiv habe sich der junge Mann, der sich seit langem gedemütigt fühlte, zu der Tat entschlossen. Seine Schuldfähigkeit sei dabei erheblich eingeschränkt gewesen. Auf eine Polizeistreife, die später wegen Ruhestörung an seiner Türe klingelte, machte er aber einen vernünftigen Eindruck - er konnte die Beamten abwimmeln. Nach der Tat habe er ruhig geschlafen, hatte seine Freundin ausgesagt.

Weitere extreme Gewalttaten seien jederzeit denkbar, sagte der Psychiater über den Mann, in dessen Wohnung die Fahnder neben Messern und einer Armbrust auch ein Foto des Massenmörders Breivik fanden. Die Hemmschwelle sei nach der ersten Tat niedriger. Krankhafter Narzismus und das gestörte Selbstwertgefühl des Angeklagten äußerten sich in Rücksichtslosigkeit, Hass und Aggressionen. Obwohl der junge Mann überdurchschnittlich intelligent und künstlerisch begabt sei, sei es ihm nicht gelungen, diese Fähigkeiten konstruktiv einzusetzen. In Musikstücken und Gedichten hatte der Angeklagte über Jahre hinweg unter anderem seine extremen Gewaltfantasien zu verarbeiten versucht.

Frauentorso im Maschsee in Hannover entdeckt

Schreckliche Entdeckung beim Maschsee-Spaziergang: Ein 58 Jahre alter Mann hat am Mittwochmittag am Nordufer des hannoverschen Stadtsees einen menschlichen Torso entdeckt. Polizei und Feuerwehr waren am Nachmittag im Großeinsatz, sie vermuten ein Verbrechen.  © dpa
Schreckliche Entdeckung beim Maschsee-Spaziergang: Ein 58 Jahre alter Mann hat am Mittwochmittag am Nordufer des hannoverschen Stadtsees einen menschlichen Torso entdeckt. Polizei und Feuerwehr waren am Nachmittag im Großeinsatz, sie vermuten ein Verbrechen.  © dpa
Schreckliche Entdeckung beim Maschsee-Spaziergang: Ein 58 Jahre alter Mann hat am Mittwochmittag am Nordufer des hannoverschen Stadtsees einen menschlichen Torso entdeckt. Polizei und Feuerwehr waren am Nachmittag im Großeinsatz, sie vermuten ein Verbrechen.  © dpa
Schreckliche Entdeckung beim Maschsee-Spaziergang: Ein 58 Jahre alter Mann hat am Mittwochmittag am Nordufer des hannoverschen Stadtsees einen menschlichen Torso entdeckt. Polizei und Feuerwehr waren am Nachmittag im Großeinsatz, sie vermuten ein Verbrechen.  © dpa
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Schreckliche Entdeckung beim Maschsee-Spaziergang: Ein 58 Jahre alter Mann hat am Mittwochmittag am Nordufer des hannoverschen Stadtsees einen menschlichen Torso entdeckt. Polizei und Feuerwehr waren am Nachmittag im Großeinsatz, sie vermuten ein Verbrechen.  © dpa
Schreckliche Entdeckung beim Maschsee-Spaziergang: Ein 58 Jahre alter Mann hat am Mittwochmittag am Nordufer des hannoverschen Stadtsees einen menschlichen Torso entdeckt. Polizei und Feuerwehr waren am Nachmittag im Großeinsatz, sie vermuten ein Verbrechen.  © dpa
Schreckliche Entdeckung beim Maschsee-Spaziergang: Ein 58 Jahre alter Mann hat am Mittwochmittag am Nordufer des hannoverschen Stadtsees einen menschlichen Torso entdeckt. Polizei und Feuerwehr waren am Nachmittag im Großeinsatz, sie vermuten ein Verbrechen.  © dpa
Schreckliche Entdeckung beim Maschsee-Spaziergang: Ein 58 Jahre alter Mann hat am Mittwochmittag am Nordufer des hannoverschen Stadtsees einen menschlichen Torso entdeckt. Polizei und Feuerwehr waren am Nachmittag im Großeinsatz, sie vermuten ein Verbrechen.  © dpa
Schreckliche Entdeckung beim Maschsee-Spaziergang: Ein 58 Jahre alter Mann hat am Mittwochmittag am Nordufer des hannoverschen Stadtsees einen menschlichen Torso entdeckt. Polizei und Feuerwehr waren am Nachmittag im Großeinsatz, sie vermuten ein Verbrechen.  © dpa
Schreckliche Entdeckung beim Maschsee-Spaziergang: Ein 58 Jahre alter Mann hat am Mittwochmittag am Nordufer des hannoverschen Stadtsees einen menschlichen Torso entdeckt. Polizei und Feuerwehr waren am Nachmittag im Großeinsatz, sie vermuten ein Verbrechen.  © dpa
Schreckliche Entdeckung beim Maschsee-Spaziergang: Ein 58 Jahre alter Mann hat am Mittwochmittag am Nordufer des hannoverschen Stadtsees einen menschlichen Torso entdeckt. Polizei und Feuerwehr waren am Nachmittag im Großeinsatz, sie vermuten ein Verbrechen.  © dpa
Polizei und Feuerwehr sind am Donnerstag am Nordufer des Maschsees in Hannover im Einsatz. Am Tag zuvor wurden Teile einer weiblichen Leiche im Maschsee gefunden.  © dpa
Polizei und Feuerwehr sind am Donnerstag am Nordufer des Maschsees in Hannover im Einsatz. Am Tag zuvor wurden Teile einer weiblichen Leiche im Maschsee gefunden.  © dpa
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Polizei und Feuerwehr sind am Donnerstag am Nordufer des Maschsees in Hannover im Einsatz. Am Tag zuvor wurden Teile einer weiblichen Leiche im Maschsee gefunden.  © dpa
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Polizei und Feuerwehr sind am Donnerstag am Nordufer des Maschsees in Hannover im Einsatz. Am Tag zuvor wurden Teile einer weiblichen Leiche im Maschsee gefunden.  © dpa
Polizei und Feuerwehr sind am Donnerstag am Nordufer des Maschsees in Hannover im Einsatz. Am Tag zuvor wurden Teile einer weiblichen Leiche im Maschsee gefunden.  © dpa

Überraschend wurde knapp ein Jahr nach der Bluttat die Tatwaffe entdeckt. Nach Hinweisen der Freundin des Angeklagten stießen Fahnder unter einem Gebüsch in der Südstadt unweit der Wohnung des Mannes auf die Machete. Daran konnten aber keine DNA-Spuren des Angeklagten mehr entdeckt werden. Das geht aus einer am Montag im Prozess vorgestellten Untersuchung des Landeskriminalamtes hervor. Ende Oktober werden in dem Prozess die Plädoyers und das Urteil erwartet. dpa

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