Medien-Bericht

Anklage wegen fahrlässiger Tötung nach Schwimmbad-Unglück

Geestland - Nach dem Tod einer Siebenjährigen in einem Schwimmbad in Geestland (Landkreis Cuxhaven) müssen sich drei Erzieherinnen einem Bericht zufolge vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft Stade erhebe Anklage wegen fahrlässiger Tötung, berichtete die „Nordsee-Zeitung" am Freitag.

Das Unglück passierte beim Ausflug einer Bremer Kitagruppe. „Die begleitenden Erzieherinnen wussten, dass einige der insgesamt 17 Kinder nicht schwimmen konnten", wird Oberstaatsanwalt Kai Thomas Breas im Bericht zitiert. Die Frauen im Alter von heute 50, 56 und 64 Jahren hätten im Juni 2017 beobachtet, dass die Siebenjährige ihre Schwimmflügel in der Therme abgenommen und an den Beckenrand gelegt habe, so der Vorwurf. Das Mädchen sei dann ins Wasser gesprungen und ertrunken. Die Polizei hatte damals in einer ersten Reaktion mitgeteilt, es gebe keine Hinweise, dass die Betreuer ihre Aufsichtspflicht verletzt hätten. - dpa

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa-avis

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