Flugstreichungen ebenfalls in Hannover

Lufthansa-Streik geht auch Freitag weiter - Ausfälle in Bremen

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Die Lufthansa wird am Freitag weiterhin bestreikt. Auch in Bremen und Hannover fallen zahlreiche Flüge aus.

Bremen/Hannover - Am zweiten Tag des Piloten-Streiks bei der Lufthansa sind am Donnerstag an den Airports in Bremen und Hannover eine Reihe von Flügen ausgefallen. Am Freitag wird der Ausstand auf Kurzstrecken-Verbindungen fortgesetzt.

In Hannover sind am Donnerstag von 13 geplanten Ankünften und Abflügen der Lufthansa 11 gestrichen worden, sagte eine Flughafensprecherin. Betroffen waren Verbindungen von und nach München und Frankfurt, viele Passagiere seien ins Auto umgestiegen. 

Auch in Bremen fielen laut Flugplan Lufthansa-Flüge aus. Zwischen Bremen und München starten zwei Flüge am Mittag und um 21.15 Uhr. In der Gegenrichtung ging ein Flug am Vormittag, ein weiterer ist für 19.30 Uhr angesetzt. Nach Frankfurt hob ein Flieger um 8.25 Uhr ab, der um 6.55 Uhr aus der Mainmetropole gekommen war. Im Tagesverlauf wird bundesweit mit 912 Flugausfällen gerechnet.

Die Piloten-Gewerkschaft Cockpit will ihren Ausstand auch am Freitag, 25. November, auf allen innerdeutschen Kurzstrecken fortsetzen. Von Bremen soll einer von fünf angesetzten Flügen nach Frankfurt gehen, und zwar um 8.25 Uhr (Gegenrichtung: 6.55 Uhr). Nach München soll lediglich ein Flug um 6.10 Uhr stattfinden. Die Gegenrichtung wird nicht bedient.

Zwischen Hannover und Frankfurt startet am Freitag keiner der regulär geplanten zehn Flüge. Etwas besser sieht es nach und von München aus. Die Lufthansa hat zwei Verbindungen nach Bayern angesetzt (um 10.10, 20.30 Uhr) - in der Gegenrichtung von München nach Hannover starten Flugzeuge um 8.25 Uhr und 18.50 Uhr.

Informationen zu Flügen und Umbuchungen

Wer auf die konkrete Flugverbindung angewiesen ist, hat die Möglichkeit, das Flug- gegen ein Bahnticket zu tauschen. So können Passagiere zum Beispiel Weiterflüge von den Hubs (Drehkreuzen) München und Frankfurt erreichen.

„Es finden zahlreiche Interkontinentalflüge statt“, sagte ein Lufthansa-Sprecher. Wer nicht auf die Verbindung angewiesen sei, kann kostenlos umbuchen oder stornieren. Alle Möglichkeiten sind über die Lufthansa-Webseite abzuwickeln.

Die Gewerkschaft Cockpit fordert eine Vergütungserhöhung von über 20 Prozent und will die Lufthansa mit diesem mehrtägigen Streik unter Druck setzen. 

Die Fluglinie versuchte den Ausstand gerichtlich zu verhindern, scheiterte jedoch bisher.

dpa/jdw

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