Reisende sollten sich vorher informieren

Flughäfen in Bremen und Hannover vom Streik betroffen

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Auch am Flughafen Bremen streicht die Lufthansa wegen des Streiks in München und Frankfurt Flüge.

Hannover/Bremen - Wegen des Streiks im öffentlichen Dienst sind am Mittwoch auf den Flughäfen Hannover und Bremen die ersten Flüge ausgefallen.

Der zweite Tag der bundesweiten Warnstreiks im öffentlichen Dienst hat auch in Niedersachsen wieder für große Einschränkungen gesorgt. Die zweite Streikwelle erreiche das Bundesland am Mittwoch dort, wo am Vortag nicht gestreikt wurde, sagte der Sprecher von Verdi Niedersachsen/Bremen, Ulf Birch. Schwerpunkt ist demnach der Süden und Osten des Bundeslands. In Braunschweig und in Göttingen kam der öffentliche Nahverkehr vollständig zum Erliegen. Auch Stadtverwaltung, Stadtwerke und Kitas blieben in Braunschweig geschlossen. In Göttingen kam zudem keine Müllabfuhr. In Hannover war der Flughafen betroffen.

Nach ersten Erkenntnissen der Gewerkschaft beteiligten sich die meisten Mitarbeiter an dem Ausstand. Mit genauen Zahlen rechnete Verdi am Nachmittag.

Seit den frühen Morgenstunden bestreikten Mitarbeiter am Flughafen Hannover die Bodenabfertigung, Verkehrsdienste sowie Verwaltung und Technik, sagte ein Gewerkschaftssprecher. Elf Ankünfte und Abflüge wurden von der Lufthansa gestrichen. Auch Air Berlin sagte dort einen Flug nach und von Stuttgart ab, teilte ein Flughafensprecher am Mittwoch mit. Die Streiks an den Flughäfen Frankfurt und München betreffen auch den Flughafen Bremen, wo am Mittwoch selbst nicht gestreikt wird.

"Das ist ein eindeutiges Signal an die Arbeitgeber, dass die Beschäftigten für die kommenden Runden ein verhandlungsfähiges Angebot erwarten", sagte Birch.

In dem Tarifstreit fordert Verdi sechs Prozent mehr Geld bei einem Jahr Laufzeit des Vertrages. Die Arbeitgeber - der Bund und die Kommunen - haben drei Prozent mehr Lohn und Gehalt für zwei Jahre geboten. Verdi sieht das anders: Da die drei Prozent in zwei Stufen angeboten würden und jede der beiden Erhöhungen erst jeweils im Juni wirksam werden solle, betrage es auf zwei Jahre gerechnet nur 1,8 Prozent. Die dritte Verhandlungsrunde ist am Donnerstag und Freitag in Potsdam.

dpa

Hier gibt der Flughafen Bremen Infos.

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