Prozesstag im Auschwitz-Verfahren vorzeitig beendet

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Oskar Gröning (links) und sein Anwalt Hans Holtermann.

Lüneburg - Im Lüneburger Auschwitz-Prozess gegen einen früheren SS-Mann ist zum ersten Mal ein Verhandlungstag wegen des schlechten Gesundheitszustandes des Angeklagten abgebrochen worden.

Der 93-jährige Oskar Gröning muss sich vor dem Landgericht wegen Beihilfe zum Mord in mindestens 300 000 Fällen verantworten. Der bis Ende Juli terminierte Prozess könnte sich so in die Länge ziehen, sagte der Vorsitzende Richter. Gröning habe die vergangenen Prozesstage bis zur Erschöpfung durchgehalten, betonte er. Das Verfahren soll nach bisherigem Stand aber am Donnerstag fortgesetzt werden. Am Mittwoch hatte zunächst ein weiterer Überlebender als Zeuge ausgesagt. Danach hatte eine 1947 geborene Frau geschildert, was es für die Nachgeborenen bedeutet, im Schatten des Holocaust aufzuwachsen. dpa

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