Landesregierung lehnt höhere Zuschüsse für neue Elbbrücke ab

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Symbolbild

Lüneburg - Beim geplanten Bau der neuen Elbbrücke im Kreis Lüneburg wird die rot-grüne Landesregierung ihre Zuschüsse trotz befürchteter Mehrkosten nicht aufstocken. Das erklärte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums am Freitag in Hannover.

Bislang war von Kosten von 45 Millionen Euro für die Brücke bei Neu Darchau ausgegangen worden, nun wird laut des für die Planungen zuständigen Landkreises Lüneburg mit 58 Millionen Euro gerechnet. Das Ministerium betonte in einer schriftlichen Erklärung: „Die rot-grüne Landesregierung hat sich im Koalitionsvertrag festgelegt, die Elbbrücke mit maximal 33 Millionen Euro zu bezuschussen.“ Das seien 75 Prozent der Kosten bezogen auf eine Gesamtsumme von 45 Millionen Euro.

Wörtlich heißt es weiter: „Weitere Zuschüsse schließt der Koalitionsvertrag ausdrücklich aus.“ Die nun mit 58 Millionen Euro angegeben Gesamtbaukosten würden in den kommenden Wochen auf Bitten des Landkreises noch einmal überprüft. „Unabhängig von dieser Überprüfung gilt die im Koalitionsvertrag genannte Obergrenze“, erklärte der Sprecher. Die Entscheidung über die Verwirklichung des Projektes müsse im Landkreis Lüneburg fallen.

Bisher pendelt eine Fähre von Neu Darchau zum mecklenburgischen Elb-Ufer, dem Amt Neuhaus. Ein Dutzend Dörfer liegt dort über einen 30 Kilometer langen Landstreifen verstreut, der inzwischen wieder zum Landkreis Lüneburg gehört, rund 4500 Menschen leben dort.
dpa

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