Ermittler verfolgen Spuren

Nach „Aktenzeichen XY... ungelöst": Neue Hinweise zu Göhrdemorden

Lüneburg - Zu den Göhrdemorden hat die Polizei weitere Hinweise möglicher Zeugen erhalten. „Mehrere Hinweise werden derzeit von der sechsköpfigen Ermittlungsgruppe abgearbeitet", sagte Mathias Fossenberger von der Polizeidirektion Lüneburg am Donnerstag.

„Ein offensichtlich entscheidender Ermittlungsansatz ist noch nicht dabei." Die Taten aus dem Sommer 1989 wurden in der vergangenen Woche in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst" behandelt. 

In der Göhrde östlich von Lüneburg waren im Sommer 1989 zwei getötete Paare entdeckt worden, der mutmaßliche Täter könnte für rund zwei Dutzend weitere Morde verantwortlich sein. Der Friedhofsgärtner ist zwar 1993 gestorben, doch hat die Polizei schon seit längerem einen möglichen Mittäter im Visier. Man hoffe auf Hinweise zum Umfeld des mutmaßlichen Mörders, sagte Fossenberger. 

Die DNA des mutmaßlichen Göhrdemörders war in einem der Opferfahrzeuge gefunden worden, hatte Fossenberger vor der Sendung mitgeteilt. Im früheren Haus des Friedhofsgärtners wurde im vergangenen September die vergrabene Leiche einer seit 1989 verschwundenen Frau gefunden. - dpa

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa-avis

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