Bereits Dutzende Tiere gestorben 

Kalter Dauerregen setzt Jungstörchen zu

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Nachwuchs bei den Weißstörchen

Lüchow - Der Dauerregen in einigen Landesteilen in Niedersachsen ist eine Gefahr für junge Störche.

Im Kreis Lüchow-Dannenberg kamen seit Anfang Mai 67 Vögel ums Leben, das sei etwa ein Drittel der Jungstörche gewesen, sagte Storchenbetreuerin Adele Borschel. Dem Nachwuchs fehle es noch an Gefieder, so dass er noch nicht ausreichend vor Kälte und Nässe geschützt sei.

Auch der Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten - und Naturschutz geht davon aus, dass der Dauerregen Auswirkungen auf die Überlebenschancen der Tiere hat. „Es deutet vieles daraufhin, dass es witterungsbedingt kein gutes Jahr für den Storchennachwuchs wird“, sagte der Sprecher der Behörde, Achim Stolz. Einen landesweiten Überblick gebe es aber noch nicht. Der sei erst im Spätsommer oder Herbst möglich, wenn die Brutsaison vorbei sei und die entsprechenden Zahlen vorlägen.

Der Regen ist derzeit nicht die einzige Ursache für den Tod von Jungstörchen. Im Kreis Helmstedt waren am vergangenen Wochenende zwei Tiere bei ersten Flugversuchen gestorben. Storchenbetreuer Manfred Spey vermutet, dass einer gegen eine Mauer, der andere in eine Stromleitung geflogen sei. Gut genährt seien aber beide gewesen.

dpa

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