Vor Tropensturm „Irma“ geflohen

Lingener Polizei hilft frierenden Opfern von Hurrikan „Irma“

Lingen - Drei in nächtlicher Kälte ausgesperrten Opfern des Hurrikans „Irma“ hat die Polizei in Lingen geholfen. Eine Streifenwagenbesatzung sei in der Nacht auf Donnerstag gerufen worden, weil zwei von der Karibikinsel St. Martin stammende Männer und ein kleiner Junge leicht bekleidet vor dem Haus standen.

Dies teilte ein Polizeisprecher am Freitag mit. „Der Dreijährige hatte, als er mit den beiden Männern kurz auf der Terrasse war, die Tür ins Schloss fallen lassen“, sagte Sprecher Dennis Dickebohm. „Bei dem Versuch die Tür dann von außen zu öffnen, brach dann der Knauf ab.“ 

Den Beamten sei es aber gelungen, eine Türverglasung auszubauen. Bis dahin konnten sich die Frierenden im Streifenwagen aufwärmen. Die drei Ausgesperrten waren nach Angaben des Sprechers durch den Hurrikan obdachlos geworden und hatten sich über Kontakte in den Niederlanden für eine Woche in Lingen einquartiert. 

„Irma“ war vor rund zwei Wochen durch die Karibik gezogen und hatte unter anderem auf Barbuda und im US-Bundesstaat Florida erhebliche Verwüstungen hinterlassen, mehrere Menschen kamen ums Leben.

dpa

Rubriklistenbild: © AFP

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