Feuer schnell unter Kontrolle

Leiche in ausgebrannter Laube in Hildesheim gefunden

Hildesheim - Nach dem Fund einer verkohlten Leiche in einer Gartenlaube in Hildesheim steht die Polizei vorerst vor einem Rätsel. „Wir wissen noch nicht einmal, ob es sich bei der toten Person um eine Frau oder einen Mann handelt“, sagte Sprecher Claus Kubik am Mittwoch.

Es sei zudem völlig unklar, wie die Person zu Tode gekommen ist. Die Polizei schließe allerdings ein Verbrechen nicht aus, sagte Kubik. Deswegen sei eine Vielzahl von Beamten mit den Ermittlungen beschäftigt. Ob eine Obduktion Aufschluss bringe, bleibe angesichts des Zustands der Leiche abzuwarten. 

Feuerwehrleute hatten die tote Person am Dienstagabend in einer ausgebrannten Gartenlaube gefunden. Nach Angaben der Feuerwehr hatten mehrere Anrufer am Abend gegen 21.15 Uhr telefonisch mitgeteilt, dass in der Gartenkolonie in der Nähe des Hauptbahnhofs Lauben brennen. 

Als die Helfer eintrafen, stand eine Gartenlaube bereits vollständig in Flammen. Ein zweites Gebäude hatte ebenfalls Feuer gefangen. Eine Zeugin habe von Hilferufen aus einer der brennenden Laube berichtet, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Inhaber unverletzt

Die Einsatzkräfte hätten aber nichts mehr gehört. Nach dem Löschen entdeckten die Helfer in der Brandruine die Leiche. Klar sei, dass es sich bei der toten Person nicht um den Inhaber der Gartenlaube handelt, sagte Polizeisprecher Kubik. 

Mit dem Mann haben die Beamten inzwischen gesprochen. Alles übrige sei unklar, auch wie die Laube in Brand geraten ist. Die Polizei habe die Staatsanwaltschaft in die Ermittlungen eingeschaltet.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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