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Kein Lebenszeichen von vermisster Millionärin aus Leer

Leer - Rund zwei Wochen nach dem Verschwinden einer 66 Jahre alten Millionärin aus Leer gehen die Ermittler von einer Straftat aus. „Die Vermisste pflegte sich regelmäßig zurückzumelden“, sagte Oberstaatsanwältin Katja Paulke am Dienstag.

Da es bislang kein Lebenszeichen gebe, sei ein Verbrechen wahrscheinlich. Die Frau wird seit dem 26. Oktober vermisst. Ihr Auto wurde am vergangenen Donnerstag ordnungsgemäß geparkt in Hamburg gefunden

Am Dienstag startete die Polizei unter Federführung der Staatsanwaltschaft Aurich weitere Suchmaßnahmen. Im Raum Midlum im Rheiderland (Landkreis Leer) durchkämmten zwei Einsatzzüge der Bereitschaftspolizei das weitläufige Gebiet. Auch in Hamburg suchten Beamte nach der 66-Jährigen. „Wir wollen nichts unversucht lassen, um zu klären, wo sie geblieben ist", sagte Paulke. 

Eine Person aus dem Bekanntenkreis der Millionärin hatte die Frau als vermisst gemeldet. Die Beamten suchten daraufhin per Hubschrauber und mit Hunden nach der 66-Jährigen. Bislang gehen die Ermittler davon aus, dass die Frau am 26. Oktober von Leer-Bingum nach Hamburg gefahren ist. 

Hinweise auf eine Entführung der wohlhabenden Frau gibt es bislang nicht. „Uns liegen keine Anhaltspunkte vor, dass Geld eine Rolle spielt. Keiner hat eine Forderung gestellt“, sagte Paulke.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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