Polizeibericht

Leer: Carports und Autos gehen in Flammen auf

Zwei Feuerwehrleute der Feuerwehr Landkreis Leer beim löschen zweier Fahrzeuge.
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Bei einem Brand in Rhaudermoor im Landkreis Leer wurden zwei Autos zerstört. Eines war ein Elektrofahrzeug, dessen Akkus immer wieder Feuer fing.

Bei einem Brand im Landkreis Leer gehen zwei Autos und Carports in Flammen auf. Eines der Fahrzeuge war ein Elektroauto, der Akku fing immer wieder an zu brennen.

Rhaudermoor – Bei einem Brand im Ortsteil Rhaudermoor in der Gemeinde Rhauderfehn (Landkreis Leer) sind am Freitag gegen 13:00 Uhr zwei Autos völlig zerstört worden. Auch zwei Carports wurden von den Flammen vernichtet. Dem beherzten Eingreifen der Rettungskräfte der Feuerwehren aus Rhaudermoor und Westrhauderfehn ist es zu verdanken, dass zumindest eins der angrenzenden Wohnhäuser trotz massiven Schadens weiter bewohnbar ist.

Gemeinde in Niedersachsen:Rhauderfehn
Landkreis:Leer
Fläche:102,93 Quadratkilometer
Einwohner:18.303 (Stand: 31. Dezember 2020)
Vorwahl:04952
Bürgermeister:Geert Müller

Wie die Feuerwehr am Samstagmorgen mitteilte, sei eines der abgebrannten Fahrzeuge ein Elektroauto gewesen, dessen Batterie durch den Brand massiv beschädigt worden sei. Diese habe die Feuerwehr lange gebunden, da sie immer wieder neu in Flammen aufgegangen war.

Carports und E-Auto gehen in Flammen auf: Spezialgerät zur Löschung des Akkus

Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehrleute konnte nicht verhindert werden, dass eine angrenzende Doppelhaushälfte massiv beschädigt wurde. Die Scheiben waren aufgrund der Hitze geplatzt, ins Haus drangen Rauch und Feuer ein. Eine weitere Ausbreitung innerhalb der Wohnung konnte aber glücklicherweise verhindert werden. Auch an einem zweiten Haus entstand durch den Brand ein Sachschaden.

Der Brand des Akkus des Elektrofahrzeugs mussten die Rettungskräfte mit einem Spezialgerät – dem sogenannten Cobra Löschsystem der Feuerwehr Loga – bekämpfen. Dies wurde eigens dafür angefordert. Mit diesem Spezialgeräte war es möglich, in die Akkuzellen einzudringen und den Brand im Akku von innen zu löschen. Dadurch konnten weitere Zellen zerstört werden, um einen erneuten Brandausbruch zu verhindern.

Das Löschen des Akkus war erfolgreich, dauerte jedoch rund drei Stunden. Durch den Einsatz des Cobra Löschsystems konnte ein noch längerer Einsatz verhindert werden. Ein in Brand geratener Akku eines E-Autos muss ohne diese Methode 48 bis 72 Stunden gekühlt werden. Der Einsatz konnte gegen 19:00 Uhr am Abend beendet werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und wird in den kommenden Tagen weitere Untersuchungen vornehmen. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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