Ernüchternde Testergebnisse

Kaum ein Vanille- oder Walnusseis hält, was die Packung verspricht

Oldenburg - Heißer Sommer und kühles Eis gehören eigentlich zusammen, doch Verbraucher werden dabei häufig in die Irre geführt: In cremigem Eis mit feiner Vanille oder Walnüssen ist oft nicht immer das drin, was die Hersteller angeben.

Das haben Kontrolleure in Braunschweig und Oldenburg bei Untersuchungen von Speiseeis beanstandet. So enthielten sieben von neun Proben Walnusseis nur Spuren von Walnüssen, teilte das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) am Dienstag in Oldenburg mit. Der fehlende Walnussanteil wurde demnach durch wesentlich günstigere Haselnüsse ersetzt.

Bei der Untersuchung von Vanilleeis fielen 39 von 46 Proben durch irreführende Kennzeichnung negativ auf. Darin wurden synthetisch hergestellte Aromastoffe und nicht ausschließlich echte Vanille nachgewiesen. Das Orchideengewächs aus den Tropen gehört zu einem der beliebtesten Gewürze der Welt. Die Preisentwicklung und steigende Nachfrage führen nach Angaben des Laves dazu, echtes Vanillin durch synthetische oder biotechnologische Stoffe zu ersetzen.

Für die Untersuchungen wurden Proben aus handwerklicher und industrieller Herstellung in Laboren kontrolliert. Die Gutachten gehen zurück an die kommunalen Behörden, die die Lebensmittelbetriebe kontrollieren.

dpa

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