Nach Großbrand in Lohne

Zukunft der Wiesenhof-Mitarbeiter weiter unklar

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Nach dem Großbrand in Lohne will Wiesenhof die Stammbelegschaft reduzieren.

Lohne - Die Zukunft der über 1000 Wiesenhof-Beschäftigen in Lohne ist weiter unklar. Nach Informationen der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) plant das Unternehmen, die Stammbelegschaft drastisch zu reduzieren.

Eine Firmensprecherin warf der Gewerkschaft dagegen am Montag vor, mit falschen Zahlen an die Öffentlichkeit zu gehen. Wiesenhof-Sprecherin Maria Große Böckmann teilte in einer Mail mit: "Die Vermutung der NGG, unsere 750 festangestellten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen würden zukünftig vollständig durch Leih- oder Werksvertragsarbeiter ersetzt werden, ist falsch."

Der Oldenburger Geschäftsführer der NGG, Matthias Brümmer, sagte dagegen, er habe es schriftlich, dass bei den Festangestellten bis zu 500 Stellen gestrichen werden sollen. "Die Arbeitgeberseite will offensichtlich partout ihr Stammpersonal loswerden."

Das Werk der Wiesenhof-Tochter Oldenburger Geflügelspezialitäten war Ende März durch einen Brand stark beschädigt worden. Bis dahin arbeiteten dort 1200 Beschäftigte - 60 Prozent Festangestellte und 40 Prozent Leih- oder Werksvertragsarbeiter. Laut NGG sind aktuell in Lohne bis zu 1000 Beschäftigte wieder im Einsatz.

dpa

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