Blitzgerichte helfen

Last Minute statt Last Christmas: Weihnachtsessen auf dem letzten Drücker

Weihnachten ist das Fest des Schlemmens. Damit nicht zu viele Reste im Müll landen, sollte man sich schon vor dem Einkauf Gedanken machen, was man braucht. Nur so langsam wird die Zeit knapp. Blitzgerichte können helfen.

  • Weihnachtsmenü: Tomate-Mozzarella als schnelle Vorspeise.
  • Karpfen und Forelle sind im Trend.
  • Weihnachtsmenü: Müllvermeidung durch geschicktes Einkaufen.

Noch wenige Stunden, dann ist Heiligabend gefolgt von den Weihnachtstagen. Wer immer noch nicht weiß, was auf den Tisch kommen soll, der muss sich beeilen. Supermärkte haben am 24. Dezember bis maximal 14 Uhr geöffnet. Um nicht noch stundenlang in der Küche stehen zu müssen, helfen sogenannte Blitzgerichte. Hier eignen sich Gerichte, bei denen nicht viel geschält und geschnippelt werden muss und die nur wenige Arbeitsgänge erfordern. Einfache Vorspeisen sind Tomate-Mozzarella oder Gambas mit Knoblauch. Alternativ kann die Vorspeise auch weggelassen werden und es wird nur das Hauptgericht serviert. Zum Schluss gibt es noch einen Espresso.

Landeshauptstadt NiedersachsenHannover
Bevölkerungsdichte168 Einwohner / Quadratkilometer
Websitewww.niedersachsen.de
LandtagspräsidentinGabriele Andretta

Weihnachtsmenü auf die Schnelle: Fisch ist schnell zubereitet - Karpfen oder Lachsforelle

Schnell zubereitet ist auch Fisch. Der Karpfen kommt zu Weihnachten und Silvester in Niedersachsen gern auf den Tisch. Die Corona-Krise habe auf den Absatz in Niedersachsen keinen Einfluss gehabt, hieß es aus der Landwirtschaftskammer. „Die Direktvermarkter laufen sehr gut, wobei ich da zwischen Karpfen und Lachsforelle nicht trennen kann“, sagte Christina Hiegel, Abteilungsleiterin Fischerei. „Das ist ein Lichtblick, die Leute wollen sich was Gutes gönnen.“

Die Teichwirtschaft von Ahlhorn im Landkreis Oldenburg ist eine der größten Karpfenzuchten Niedersachsens. Sie wird von den Landesforsten betrieben und bestätigt den guten Absatz. „Hier ist die Hölle los. Dadurch, dass die Gastronomie geschlossen ist, kommen die Privatleute zu uns“, berichtet Fischwirtschaftsmeister Friedrich von Heydebrand. Seit mehr als 100 Jahren züchtet der Staatsbetrieb auf 120 Hektar Speisefische.

Weihnachtsmenü in Niedersachsen: Forelle und Karpfen bei Asiaten beliebt

„Besonders beliebt sind Lachsforelle und Forelle, ob geräuchert oder frisch“, sagt Fischwirtschaftsmeister Friedrich von Heydebrand. Karpfen sei bei jungen Leuten in Nordwestdeutschland etwas aus der Mode gekommen. Dafür interessierten sich Zugezogene aus Asien und Osteuropa für den Speisefisch. „Ich persönlich finde Karpfen blau langweilig, aber es gibt tolle Rezepte wie die chinesische Zubereitung des Dünstens mit Sojasoße und Dill, das ist etwas ganz Anderes.“

Auch Vegetarier freuen sich an Heiligabend und Weihnachten auf leckere, deftige Küche. Wer es sich einfach machen möchte, nimmt selbstgemachte Beilagen ohne Fleisch- oder Fischkomponenten. Wem das zu langweilig ist, der kann auf KürbisKohl oder Kartoffeln zurückgreifen. Der Star des Abends könnte dann eine Cremesuppe, ein Salat oder Ofengemüse sein.

Ein geräucherter Karpfen in einer Honigglasur.

Egal ob Festmenü, Lieferservice oder Blitzgericht - mit einem leeren Kühlschrank wird es schwierig. Ein Blick in den Vorratsschrank verrät, was auf den Einkaufszettel kommt. Am besten nicht mit knurrendem Magen einkaufen gehen, rät die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. Denn wer satt ist, könne sich leichter an die Liste halten und mache weniger Spontankäufe.

Wer sich schon im Supermarkt gegen Lebensmittelverschwendung einsetzen will, kann zu Produkten greifen, deren Mindesthaltbarkeitsdatum bald abläuft. Das hilft, die Abfallmenge im Handel zu verkleinern. Produkte wie Frischfleisch kommen zum Transport in die Kühltasche. Auch mit diesen Produkten schmeckt es lecker.

Menü an den Weihnachtstagen: Kreative Resteverwertung

Zu Hause müssen Lebensmittel richtig gelagert werden: Zu Kühlendes kommt in den Kühlschrank, trockene Lebensmittel lagert man besser dunkel und kühl. Die Produkte mit der kürzesten Haltbarkeit bekommen die vordersten Plätze im Vorratsschrank.

Bleiben trotz guter Planung Reste vom Feiertagsmahl übrig, können diese, kreativ angereichert, ein weiteres Essen ergeben. Knödel etwa schmecken am nächsten Tag angebraten immer noch gut, übrig gebliebener Rotkohl veredelt den Eintopf. Bratenreste kommen an Silvester ins Raclette-Pfännchen. Harte Kekse und Lebkuchen werden mit Resten vom Schoko-Weihnachtsmann, überreifen Früchten und Joghurt zum Schichtdessert verarbeitet. (dpa/awt)

Rubriklistenbild: © Thorsten Pross dpa-tmn

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