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Boris Pistorius will Niedersachsens Innenminister bleiben

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Von: Johannes Nuß

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Boris Pistorius (SPD), Innenminister Niedersachsen.
Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) will bei der Landtagswahl 2022 wieder kandidieren und im Amt bleiben. (Archivbild) © Julian Stratenschulte/dpa

Wenn am 9. Oktober 2022 ein neuer Landtag in Niedersachsen gewählt wird, will ein erfahrener Minister im Amt bleiben: Innenminister Boris Pistorius (SPD).

Hannover/Osnabrück – Innenminister Boris Pistorius (SPD) will auch nach der Landtagswahl 2022 in Niedersachsen im Herbst im Amt bleiben. „Ich bin kommende Woche neun Jahre im Amt und damit einer der dienstältesten Innenminister in Deutschland. Wenn die Wählerinnen und Wähler es möchten, würde ich das Amt sehr gern weiter ausüben“, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Hannover.

„Es macht mir nach wie vor viel Spaß und es gibt immer eine Menge zu tun.“ Pistorius war nach der Bundestagswahl 2021 im vergangenen Herbst auch als Kandidat für den Posten des Bundesinnenministers gehandelt worden.

Landtagswahl 2022 in Niedersachsen: Pistorius bereitet Kandidatur in seiner Heimat Osnabrück vor

Pistorius sagte, er sei dabei, seine Nominierung als Landtagskandidat in seiner Heimat Osnabrück auf den Weg zu bringen. „Ich werde am 7. März hoffentlich von der Wahlkreisdelegiertenkonferenz als Landtagskandidat nominiert. Und dann will ich natürlich auch weiterhin Minister bleiben.“

Rot-Grün ist definitiv meine Wunschkoalition!

Boris Pistorius (SPD), Innenminister Niedersachsen

Auf die Frage nach einer Wunschkoalition in der Politik nach der Landtagswahl 2022 in Niedersachsen im Herbst zeigte er sich auf einer Linie mit Ministerpräsident Stephan Weil (SPD), der sich ein rot-grünes Bündnis auf Landesebene zurückwünscht. Es sei zwar in der Großen Koalition alles in allem gut gelaufen, so Pistorius: „Aber Rot-Grün ist definitiv auch meine Wunschkoalition“.

Der 61-Jährige war vor seinem Posten als Innenminister von 2006 bis 2013 Oberbürgermeister von Osnabrück. Im Januar hatten mit SPD-Fraktionschefin Johanne Modder und Landtagspräsidentin Gabriele Andretta (SPD) zwei prominente SPD-Politikerinnen ihren Rückzug aus dem Landesparlament in Niedersachsen angekündigt. Daraufhin gab es Spekulationen, dass der Innenminister eventuell folgen könnte. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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