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Ofenrohr wohl verstopft – Frau stirbt an Kohlenmonoxid-Vergiftung

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Von: Jan Knötzsch

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Zwei Feuerwehrmänner stehen in ihrer Uniform mit dem Rücken zur Kamera des Fotografen vor einem Haus.
An gleich mehreren Orten in Niedersachsen muss die Feuerwehr wegen austretendem Kohlenmonoxid ausrücken – in einem Fall sogt das Gift für den Tod einer Frau. © Martin Wagner/imago

Im Lankdkreis Leer stirbt eine Frau in ihrer Wohnung an einer Vergiftung mit Kohlenmonoxid. Auch in Papenburg und Osnabrück tritt Kohlenmonoxid aus.

Leer/Papenburg/Osnabrück – Das geruchs- und farblose Kohlenmonoxid hindert den menschlichen Körper an der Aufnahme von Sauerstoff. Bereits kleine Mengen können zu Bewusstseinstrübungen, Bewusstlosigkeit oder zum Tod führen – und genau das ist am Sonntag, 1. Mai 2022, im Landkreis Leer passiert: Eine Frau ist an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung gestorben.

Landkreis Leer: Kohlenmonoxid sorgt für Tod von 65-Jähriger – auch in Papenburg und Osnabrück tritt Kohlenmonoxid aus.

Die 65-Jährige starb nach Angaben der Deutschen-Presse Agentur (dpa) unter Berufung auf die Polizei in ihrer eigenen Wohnung. Das giftige Gas stammte offenbar aus einem verstopften Ofenrohr, wie die Polizei am Montag, 2. Mai 2022 mitteilte. Durch das Gas wurden am Sonntagabend zudem acht weitere Personen verletzt, fünf davon wurden in einem Krankenhaus aufgenommen. Unter den Verletzten sind laut der Beamten auch Rettungskräfte und Polizisten.

Am Montag schlug in einer Papenburger Wohnung ein Kohlenmonoxid-Warngerät Alarm. In diesem Fall stammte das giftige Gas von einem vor einem offenen Fenster abgestellten Kohlegrill, wie die Feuerwehr mitteilte. Die Bewohner konnten sich rechtzeitig retten. Schon am Sonntag war in Osnabrück wegen eines Defekts an einer Gastherme Kohlenmonoxid in einem Wohnhaus ausgetreten. 21 Menschen wurden medizinisch behandelt.

Tragisches Unglück im Kreis Friesland: Flugzeug stürzt ab – zwei Menschen sterben

Ganz ohne den Einfluss von Kohlenmonoxid, dafür aber genauso tödlich wie im Fall der 65-jährigen Frau im Landkreis Leer verlief am Montag der Absturz eines Ultraleichtflugzeugs im Kreis Friesland. Das Flugzeug stürzte in Sande ab – die beiden Insassen starben. Die Maschine war zuvor vom JadeWeser-Airport gestartet, musste aber dann aber offenbar aufgrund von technischen Problemen zurückkehren. Das Flugzeug kam im Landeanflug zum Absturz.

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