3G-Regel bereits in Kraft

Landkreis Cuxhaven: Corona-Warnstufe erhoben und Impfzentrum geschlossen

Der Landkreis Cuxhaven ruft die Corona-Warnstufe aus und schließt trotz Covid-19-Inzidenz über 35 das Impfzentrum. Ab Samstag gilt eine Allgemeinverfügung.

Cuxhaven – Im Landkreis Cuxhaven ist es so weit. Die Corona-Warnstufe ist erreicht und tritt am Samstag, 18. September 2021, mit der neuen Allgemeinverfügung in Kraft. Der Schritt ist notwendig, da die Inzidenz in der Region seit Tagen über 35 liegt. Hinzu kommt, dass der Wert bei der Auslastung der Intensivbetten, die fünf Prozent überschritten hat.

Landkreis:Cuxhaven
Bevölkerungsdichte:97 Einwohner je km2
Bevölkerung:198.213 (2019) Eurostat
Hauptstadt:Cuxhaven

Corona-Warnstufe im Landkreis Cuxhaven ausgerufen: 3G-Regeln bereits länger in Kraft

Die Verfügung im Kampf gegen Covid-19 gilt ab Samstag. Große Auswirkungen auf das Leben der Bürgerinnen und Bürger hat die Erhebung der Corona-Warnstufe im Landkreis Cuxhaven allerdings nicht, teilte eine Sprecherin nach Angaben von „buten und binnen“ mit. Da derzeit bereits die erweiterte 3G-Regel im Landkreis umgesetzt wird und die neue Corona-Verordnung für Niedersachsen noch nicht greift. Diese sind mit dem Erreichen der Warnstufe 1 nach Landesverordnung verpflichtend.

Landkreis Cuxhaven ruft die Corona-Warnstufe aus und schließt ein Impfzentrum.

Im Klartext bedeutet das, dass bei einem Besuch im Restaurant, einem Abstecher in der Bar, beim Sport in Innenräumen und oder auch beim Friseur nachgewiesen werden muss, dass man geimpft, getestet oder genesen ist.

Corona im Landkreis Cuxhaven: Impfzentrum schließt bereits am Freitag

Gleichzeitig klingt es bei dieser Entwicklung ein wenig paradox, dass das Impfzentrum in Cuxhaven den Betrieb bereits am Freitag einstellt. Somit kann eine Impfung in Cuxhaven nur in den hiesigen Arztpraxen wahrgenommen werden, denn Mobile Impfteams, wie sie in anderen Teilen Niedersachsens unterwegs sind, stehen derzeit nicht auf dem Plan.

Corona in Niedersachsen: 801 Covid-19-Neuinfektionen sorgen für eine leichtes Absinken – 6 Todesfälle im Zusammenhang mit Sars-CoV-2

Das Corona-Infektionsgeschehen in Niedersachsen hat sich erneut etwas abgeschwächt. Die Sieben-Tages-Inzidenz lag am Freitag im Landesdurchschnitt bei 61,8 – so viele Menschen pro 100 000 Einwohner steckten sich binnen einer Woche neu mit dem Coronavirus an. Am Donnerstag hatte der Wert bei 65,6 gelegen.

Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Es wurden landesweit 801 neue Fälle im Vergleich zum Vortag gemeldet. Zudem wurden 6 Todesfälle neu registriert, die Gesamtzahl stieg damit auf 5902.

Corona in Bremen: Inzidenz in der Hansestadt sinkt, bleibt aber deutlich über 100er-Marke

In Bremen sank die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitag von 112,8 auf 108,9. Das kleinste Bundesland hat damit aber weiterhin den höchsten Wert unter den Bundesländern.

Die Inzidenz der in Krankenhäusern behandelten Covid-19-Patientinnen und -Patienten in Niedersachsen stagnierte bei 4,7. Die Intensivbetten-Belegung mit Covid-19-Kranken sank dagegen leicht auf 5,3 Prozent der Gesamtkapazität, nach 5,5 Prozent am Vortag. Damit bleibt in dieser Kategorie der Schwellenwert von 5 Prozent für die erste Warnstufe den fünften Tag in Folge überschritten, weitere Schwellenwerte sind 10 Prozent und 20 Prozent.

Corona-Warnstufen in Niedersachsen: Corona-Warnampel in drei Kategorien aufgeteilt

Im Land gibt es aktuell ein Corona-Warnstufensystem mit drei Kategorien. Wenn in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt fünf Tage in Folge die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen den Wert 50 überschreitet, sind zum Beispiel Innengastronomie, Friseure oder Fitnessstudios in der Regel nur noch für Geimpfte, Genesene und Getestete (3G-Regel) zugänglich.

Weiter ausschlaggebend ist die Zahl der Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern im landesweiten Durchschnitt sowie die Belegung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten. Werden in mindestens zwei der drei Kategorien Schwellenwerte erreicht, können die Kommunen eine Warnstufe per Allgemeinverfügung feststellen.

Auch bundesweit ist die Entwicklung der Neuinfektionen leicht rückläufig. Allerdings sind Experten skeptisch und verweisen auf das letzte Jahr, als die Zahlen um diese Zeit ebenfalls stagnierten oder sanken, aber dann zum Herbst hin wieder stark stiegen.* (mit Material der dpa) * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © IMAGO / Ralph Peters

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Dampftag im Kreismuseum

Dampftag im Kreismuseum

Sauberhafte Zeiten: Vorwerk-Aktionssets mit gratis Extra sichern

Sauberhafte Zeiten: Vorwerk-Aktionssets mit gratis Extra sichern

Was Hobbyköche über die Schwarzwurzel wissen sollten

Was Hobbyköche über die Schwarzwurzel wissen sollten

Bin ich gegen Corona immun? Jetzt mit dem Corona-Antikörper-Selbsttest herausfinden

Bin ich gegen Corona immun? Jetzt mit dem Corona-Antikörper-Selbsttest herausfinden

Meistgelesene Artikel

Obszöne Rutsche auf Kinderspielplatz entsetzt: „Da fällt einem nix mehr ein“

Obszöne Rutsche auf Kinderspielplatz entsetzt: „Da fällt einem nix mehr ein“

Obszöne Rutsche auf Kinderspielplatz entsetzt: „Da fällt einem nix mehr ein“
E-Auto brennt ab – Fahrer soll General Motors 12.000 Euro zahlen

E-Auto brennt ab – Fahrer soll General Motors 12.000 Euro zahlen

E-Auto brennt ab – Fahrer soll General Motors 12.000 Euro zahlen
A1-Anschlüsse gesperrt: Posthausen und Stuckenborstel betroffen

A1-Anschlüsse gesperrt: Posthausen und Stuckenborstel betroffen

A1-Anschlüsse gesperrt: Posthausen und Stuckenborstel betroffen
„Traumatisiert“: Veganerin klagt KFC an – weil sie Fleisch gegessen hat

„Traumatisiert“: Veganerin klagt KFC an – weil sie Fleisch gegessen hat

„Traumatisiert“: Veganerin klagt KFC an – weil sie Fleisch gegessen hat

Kommentare