Ausstellung bis zum 15. Oktober

Kurti lockt viele Besucher ins Landesmuseum Hannover

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Wolf Kurti im Landesmuseum

Hannover - Die Ausstellung mit dem ausgestopften Problemwolf Kurti als Attraktion hat Tausende Besucher ins Landesmuseum Hannover gelockt.

Nach der emotionalen Debatte über den Abschuss des Rüden im vergangenen Jahr habe die Schau „Der Wolf. Ein Wildtier kehrt zurück“ dazu beigetragen, mit gängigen Vorurteilen und Klischees aufzuräumen, teilte das Museum mit.

Der Wolf aus der Lüneburger Heide erlangte traurige Berühmtheit, weil er als bundesweit erster Wolf im staatlichen Auftrag getötet wurde. Eine genau Besucherzahl lasse sich zwar nicht benennen, weil kein Sonderausstellungseintritt erhoben wurde. „Wir hatten aber während der Laufzeit rund 33.000 Besucher im Haus und man darf davon ausgehen, dass ein Großteil der Besucher die Ausstellung gesehen hat“, erklärte Museumssprecher Dennis von Wildenradt.

Nach der Aufregung im Vorfeld, habe man eigentlich mit sehr viel mehr Kontroversen oder auch ablehnenden Rückmeldungen der Besucher gerechnet. „Von denen, die sich die Ausstellung angesehen haben, kam aber durchweg ein positives Feedback“, sagte von Wildenradt. Vor allem das Quiz zur Frage „Wolf oder Hund?“ habe überrascht. Einige „Wolfssichtungen“ seien demnach möglicherweise doch eher wolfsähnliche Hunde gewesen, berichtete von Wildenradt.

Das Präparat des Wolfes mit der Behördenbezeichnung MT6 ist noch bis zum 15. Oktober in Hannover zu sehen. Nächste Station der Wanderausstellung wird ab Ende Oktober das Museum in Lüneburg sein.

dpa

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