Land stellt im Kreis Gifhorn Zelte für 1500 Flüchtlinge auf

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 In Ehra-Lessien im Kreis Gifhorn sollen weit mehr Flüchtlinge untergebracht werden als bisher geplant. Auf dem Gelände der ehemaligen Bundeswehr-Kaserne werden Zelte als Notunterkünfte für bis zu 1500 Menschen vorbereitet.

Ehra-Lessien - In Ehra-Lessien im Kreis Gifhorn sollen weit mehr Flüchtlinge untergebracht werden als bisher geplant.

Auf dem Gelände der ehemaligen Bundeswehr-Kaserne werden Zelte als Notunterkünfte für bis zu 1500 Menschen vorbereitet, teilte das Innenministerium am Samstag in Hannover mit. Hintergrund seien die hohen Zugangszahlen, die das Land Niedersachsen für dieses Wochenende zu erwarten hat. Über die Aufstockung der Plätze hatte zuerst der NDR berichtet. Vor zehn Tagen hatte das Land angekündigt den Standort im Kreis Gifhorn zur Aufnahme von 600 Flüchtlingen auszubauen.

Die Zelte für 1500 Menschen sollen nun so lange stehen, bis die festen Gebäude hergerichtet sind. Bei der Verteilung der Flüchtlinge auf den Kreis werde die neue Situation berücksichtigt werden, sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Ehra-Lessien soll bis zum 1. Januar 2016 als weiterer Standort der Landesaufnahmebehörde ausgebaut werden. Das heißt, dass sich dann das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge um die Asylanträge der neu ankommenden Flüchtlinge kümmert, ehe diese auf die Kommunen verteilt werden.

dpa

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