30.000 Euro jährlich im Gespräch

Land stellt höhere Ausgleichszahlungen bei Wolfsrissen in Aussicht

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Symbolbild

Hannover - Viehhalter in Niedersachsen können auf höhere Ausgleichszahlungen nach Wolfsrissen sowie mehr Geld für sichere Zäune hoffen.

Pro Betrieb könnten nun Ausgleichszahlungen bis maximal 30.000 Euro jährlich gewährt werden, teilte das Umweltministerium am Donnerstag in Hannover mit. Bisher waren nur Beihilfen in Höhe von maximal 15.000 Euro für einen Zeitraum der jeweils letzten drei Steuerjahre zulässig. 

Das Land hatte bei der EU die Gewährung von Beihilfen beantragt, dem wurde nun zugestimmt. Die neuen Regeln sollen rückwirkend zum 10. Mai in Kraft treten, hieß es. Die sogenannte „Richtlinie Wolf“ regelt seit Ende 2014, wann es freiwillige Ausgleichszahlungen für Tiere gibt, die von Wölfen getöteten wurden. Außerdem sind Zahlungen für Investitionen wie wolfssichere Zäune oder Herdenschutzhunde möglich.

dpa

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