Bis zu zwei Jahre Gefängnis

Länder wollen Haftstrafen für Gaffer-Fotos von verunglückten Toten

Osnabrück - Die Bundesländer Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern wollen mit einem gemeinsamen Antrag im Bundesrat das Fotografieren von Todesopfern bei Unglücken unter Strafe stellen.

NRW-Justizminister Peter Biesenbach (CDU) sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“, er wolle sich am Freitag im Bundesrat dafür einsetzen, dass es künftig schon strafbar ist, verunglückte Tote zu fotografieren.

„Schon wenn der Gaffer versucht, ein solches Foto zu schießen, muss er damit rechnen, für bis zu zwei Jahre ins Gefängnis zu gehen“, sagte Biesenbach. „Leider begreifen die Gaffer es offensichtlich nicht anders.“

Rubriklistenbild: © dpa

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