Tötung männlicher Küken

Niedersachsen will weiterhin weg vom Schreddern und Vergasen

+

Hannover - Das Schreddern oder Vergasen von jungem Geflügel soll bald Geschichte sein: An dem Ausstieg aus dem Töten männlicher Küken bis 2017 hält Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) fest.

„Ich gehe weiterhin davon aus, dass Bundesminister Schmidt sich bei seinem Zeitplan und seinen Aussagen, 2017 definitiv das grausame Kükentöten zu beenden, etwas gedacht hat“, sagte der Politiker am Montag. Zuvor hatte die „Neue Osnabrücker Zeitung“ berichtet, dass Meyer trotz Zweifeln aus der Wissenschaft, dass der Zeitplan zu schaffen ist, das Ausstiegsdatum einhalten will.

In den vergangenen Tagen hatten Medien darüber berichtet, dass es nach Auffassung von Wissenschaftlern und der Geflügelwirtschaft noch länger dauern wird, bis es eine praxistaugliche Alternative zum Schreddern oder Vergasen von Küken geben wird. Geforscht wird an der TU Dresden an einer Maschine, die männliche Eier früh erkennt und zu einem Zeitpunkt aussortiert, an dem die Küken noch kein Schmerzempfinden haben. 

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hatte der „Bild“-Zeitung (Samstagsausgabe) gesagt, dass es Anfang nächsten Jahres einen Prototypen einer solchen Anlage geben soll. Einem Bericht des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) zufolge arbeitet das Ei-Geschlechtererkennungsgerät derzeit noch zu langsam - mit einer flächendeckenden Einsatzreife werde erst 2020 gerechnet.

Lesen Sie auch: Küken-Töten mit Tierschutzgesetz vereinbar

Zur Absicht von Minister Schmidt: Agrarminister rechtfertigt Tötung männlicher Küken

dpa

DHB-Team bei WM als Gruppensieger in K.o.-Runde

DHB-Team bei WM als Gruppensieger in K.o.-Runde

Amtseinführung von Donald Trump: Die Fotos vom Kapitol

Amtseinführung von Donald Trump: Die Fotos vom Kapitol

Werder-Abschlusstraining am Freitag

Werder-Abschlusstraining am Freitag

Korallen und Wesen aus der Tiefsee in Berlin zu sehen

Korallen und Wesen aus der Tiefsee in Berlin zu sehen

Meistgelesene Artikel

Bombe: Strecke Hamburg - Harburg wieder freigegeben 

Bombe: Strecke Hamburg - Harburg wieder freigegeben 

Bombe im Harburger Hafen entschärft 

Bombe im Harburger Hafen entschärft 

Schiffsführer bei Zusammenprall mit Brücke tödlich verletzt

Schiffsführer bei Zusammenprall mit Brücke tödlich verletzt

Gleich drei Lovemobile ausgebrannt

Gleich drei Lovemobile ausgebrannt

Kommentare