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Kreuzfahrt: Das sind die neuen Corona-Regeln für den Sommer

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Von: Andree Wächter

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Corona bestimmt den Takt auf einer Kreuzfahrt. Ohne Booster und negativem Test geht nichts. Je nach Reiseland kommen weitere Beschränkungen dazu.

Immer mehr Kreuzfahrtschiffe stechen wieder in See. Wegen Corona gelten immer noch besondere Hygieneregeln bei Aida, MSC, Costa und Co. Völlig unklar ist die Situation bei Reisen auf der Ostsee. Wegen des Ukraine-Kriegs könnte eines der Highlights wegfallen: St. Petersburg. Das Highlight ist die dortige Eremitage. Es ist eines der größten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. Im allgemeinen Sprachgebrauch gehört auch der Winterpalast dazu. Egal ob Krieg oder Corona: Passagier sollten flexibel sein, denn die Regeln können sich innerhalb weniger Tage ändern.

AidaGründung: 1996
MSCGründung: 1970
CostaGründung: 1854
TUI (Mein Schiff)Gründung: 2007

Grundsätzlich hängen viele Corona-Regeln auch von den angesteuerten Destinationen ab. Dies betrifft dann vorrangig die Landausflüge. Teilweise ist dafür ein negativer PCR-Test nötig. In vielen Regionen wie Dubai, Rotes Meer oder Karibik gilt die 1G-Regel. Kreutfahrten im Mittelmeer können teilweise auch unter der 2G-Regel stattfinden. Für Kinder gelten andere Bedingungen.

Immerhin rät das Auswärtige Amt (AA) nicht mehr generell von der Teilnahme an Kreuzfahrten ins Ausland ab. Zudem gilt derzeit kein Land weltweit mehr als Hochrisiko-Gebiet. Allerdings kann eine erneute Verschärfung der Situation nicht ausgeschlossen werden. (Stand 28. März). Das bedeutet, dass Reisende aus Angst vor Corona die Kreuzfahrt nicht kostenlos stornieren können.

Kreuzfahrt: Unterschiedliche Vorschriften zur Test- und Impfpflicht

Ohne negatives Testergebnis kommen Passagiere fast nirgendwo an Bord eines Kreuzfahrtschiffes. Die Vorschriften zu Test- und Impfpflichten variieren jedoch je nach Anbieter. Darüber hinaus machen viele Länder Corona-Tests inzwischen zu einer unabdingbaren Voraussetzung, unabhängig vom Impfstatus. Neben Testergebnisse und Impfpass wird er Reisepass auch innerhalb (West-) Europas immer wichtiger. Seit dem Großbritannien nicht mehr zur EU gehört, ist eine Einreise dort nur noch mit Reisepass möglich.

Wie schon während der gesamten Pandemie setzen die Kreuzfahrtunternehmen auf eine Hygiene- und Sicherheitskonzept mit hohen Ansprüchen. Trotz fallender Maskenpflicht in Niedersachsen informieren die Anbieter umfänglich auf ihren Internetseiten.

AIDA: Impfpflicht besteht für alle Reisen. Dies gilt in der Karibik und im Orient für alle Gäste, unabhängig vom Alter. Für diese Destinationen müssen auch Genesene einen vollständigen Impfschutz nachweisen. Für Reisen in Europa gilt: Alle Gäste (auch Genesene) ab zwölf Jahren müssen einen vollständigen Impfschutz nachweisen. Gäste unter zwölf Jahren können mitreisen, nach vorheriger Testung.

Die Kreuzfahrtschiffe wie die „Aidacosma“ stechen wieder in See. Corona-Impfungen und Hygiene-Konzepte sollen für einen sorgenfreien Urlaub 2022 sorgen.
Die Kreuzfahrtschiffe wie die „Aidacosma“ stechen wieder in See. Corona-Impfungen und Hygiene-Konzepte sollen für einen sorgenfreien Urlaub 2022 sorgen. © Sina Schuldt/dpa

Costa: Zur Impfpflicht kommt ein 10-Punkte-Sicherheitsprotokoll. Dies soll für mehr Sicherheit sorgen. Dazu gehören gestaffelte Boarding-Zeiten und dass die Zahl der Passagiere reduziert wurden.

TUI „Mein Schiff“: Zum vollständigen Impfschutz kommen noch zwei negative Corona-Testergebnisse. Laut Homepage trägt der Gast die Kosten dafür.

COVID-19-Versicherung für eine Kreuzfahrt

MSC: Grundsätzlich vergleichbare Regeln wie auf anderen Kreuzfahrtschiffen auch. Auf ihrer Homepage weist MSC auf die „obligatorischen COVID-19-Versicherung“ hin. Weiter heißt es dort: „Für alle Passagiere ist es zum eigenen Schutz verpflichtend, eine Versicherung abzuschließen, die sie speziell gegen COVID-19-Risiken wie Stornierung, Reiseunterbrechung, Rückführungskosten, Quarantäne, medizinische Versorgung und damit verbundene Kosten sowie Krankenhausaufenthalt absichert.“

Der Dachverband CLIA (Cruise Lines International Association) schreibt: „Seit Wiederaufnahme des Betriebs im Juli (2021) haben die Hochseekreuzfahrtunternehmen der CLIA bereits mehr als sechs Millionen Gäste an Bord begrüßen dürfen. Unser Fokus liegt nach wie vor auf der Gesundheit und Sicherheit unserer Gäste und Mitarbeiter. Aber unsere Branche ist ebenfalls führend in Fragen der ökologischen Nachhaltigkeit und übernimmt Verantwortung für das Wohlergehen der lokalen Gemeinden, die angelaufen wer-den“, sagte Kelly Craighead, Präsidentin und CEO von CLIA. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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