Vogelgrippe: Auch Kreis Gifhorn ordnet Stallhaltung von Geflügel an

Gifhorn - Um die Nutztierbestände vor einer Infektion mit dem hochansteckenden Vogelgrippevirus H5N8 zu schützen, muss auch im Kreis Gifhorn das Geflügel in die Ställe.

Zuvor war bei einer im Nachbarkreis Peine gefundenen Wildente der Erreger nachgewiesen worden. Ab Samstag muss das Geflügel im Landkreis Gifhorn in den Stall. Bislang seien in diesem Jahr rund 870 Wildtiere untersucht worden, davon allein im November 170 Tiere, sagte die Sprecherin des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves), Hiltrud Schrandt, am Donnerstag.  „Das sind jetzt schon mehr als in den Monaten zuvor.“ 

Im Durchschnitt untersucht das Landesamt im Jahr rund 750 Wildtiere. Unterdessen gab der Landkreis Stade bekannt, dass die zwei toten Bussarde und eine Wildente, die am Wochenende gefunden worden waren, der Untersuchung zufolge nicht mit dem Vogelgrippevirus infiziert waren. 

Wegen der Vogelgrippegefahr gilt inzwischen in mehr als der Hälfte der Landkreise in Niedersachsen die Stallpflicht. In sechs Bundesländern wurde bislang die Vogelgrippe nachgewiesen. Daher haben mehrere Länder Europas und Asiens sowie Südafrika Einfuhrsperren für Geflügel und Geflügelerzeugnisse aus Deutschland verhängt.

dpa

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