Krankenhäuser in Niedersachsen klagen weiter über große Geldsorgen

Krankenhäuser haben Geldsorgen

Allein in Niedersachsen belaufe sich der Investitionsstau auf 1,6 Milliarden Euro

Hannover - Die schwierige Lage der Kliniken in Niedersachsen hat sich nach Ansicht der Krankenhausgesellschaft bisher nicht grundlegend verbessert. Die finanzielle Situation der Krankenhäuser sei weiterhin kritisch, sagte der Vorsitzende der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft, Gerhard Tepe, am Montag in Hannover. Allein in Niedersachsen belaufe sich der Investitionsstau auf 1,6 Milliarden Euro.

Es fehle ein Konzept der Bundesländer für die Finanzierung der notwendigen Investitionen. Außerdem gefährde die steigende Bürokratie zunehmend die Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser.

Auch Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD)wies auf nach wie vor vorhandenen Probleme hin. Unter anderem kritisierte sie, dass die hiesigen Kliniken beim sogenannten Landesbasisfallwert weiterhin benachteiligt werden. Der Wert beschreibt die durchschnittliche Vergütung pro Patient durch die Krankenkassen, er liegt 2016 bei 3278,19 Euro. In anderen Bundesländern liegt er mit bis zu 3465,02 Euro deutlich höher.

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