Deutsche Bahn zieht frühestens 2016 nach

Kostenloses WLAN in vielen Regionalzügen geplant

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Die Deutsche Bahn bietet WLAN nur im ICE an. Frühestens 2016 sollen auch weitere Züge nachziehen. Niedersächsische Regionalzüge anderer Gesellschaften werden bereits im Dezember dieses Jahres kostenloses WLAN anbieten.

Hannover - Die meisten Fernbusse bieten es schon lange an, jetzt ziehen die Regionalzüge nach - WLAN. Ein wichtiger Aspekt im Konkurrenzkampf zwischen Bahn und Bus. Gerade im Zug springen die noch vollen Balken häufiger auf "Kein Netz". Das soll sich in Niedersachsens Regionalzügen ab Mitte Dezember ändern.

Über kostenloses WLAN in vielen Regionalzügen können sich Pendler in Niedersachsen ab dem Fahrplanwechsel von Mitte Dezember an freuen. Gratis und störungsfrei ins Internet geht es künftig von Wolfsburg nach Hannover und Hildesheim. Dort fahren fabrikneue Regionalzüge, die gleich mit kostenlosem Zugang zum Internet ausgerüstet sind. Die Metronom-Gesellschaft übernimmt auf der Strecke den Betrieb von der Deutschen Bahn. Auf beiden Linien fahren die Bahnen dann jede Stunde statt wie bisher unregelmäßig.

Von Frühjahr 2016 an soll es dann auch auf den Linien Emden-Münster, Rheine-Braunschweig und Bielefeld-Braunschweig WLAN geben. Auf diesen Strecken übernimmt die Westfalenbahn vom 13. Dezember an den Betrieb mit modernen Zügen von der Deutschen Bahn. „Alle 28 neuen Elektrotriebzüge sind für einen späteren WLAN-Einsatz vor gerüstet. Die Westfalenbahn plant, ab Frühjahr 2016 ein WLAN anzubieten“, teilte das Unternehmen in Bielefeld mit.

Erst im Oktober hatte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) die Bundesländer aufgefordert, mehr für die flächendeckende Ausstattung von Zügen mit drahtlosem Internet zu tun. Die Deutsche Bahn stellt derzeit nur im ICE und dort nur in der ersten Klasse kostenlos WLAN zur Verfügung. Die übrigen Fahrgäste müssen bis mindestens 2016 auf drahtlosen Internetzugang warten.

An Plänen für ein kostenloses WLAN arbeiten auch die hannoverschen Verkehrsbetriebe Uestra. Gesucht werden Partner, um den Service zunächst im Stadtzentrum oberirdisch und noch nicht im U-Bahnnetz anzubieten, sagte Uestra-Sprecher Udo Iwannek am Donnerstag. Ob der Service schon 2016 startet, wie die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ berichtete, sei noch nicht sicher. dpa

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