60-Jährige stirbt

Nach tödlichem Kneipenstreit in Braunschweig: Mordverdächtiger schweigt

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Eine 60 Jahre alte Frau ist in Braunschweig getötet worden.

Bei einem Streit in einer Kneipe in Braunschweig ist eine 60 Jahre alte Frau tödlich verletzt worden. Inzwischen hat die Polizei den Tatverdächtigen festgenommen. Dieser schweigt zu dem Vorwurf.

Update, 12. Juli, 11 Uhr

Weil er eine 60-Jährige in einer Kneipe getötet haben soll, sitzt ein Mann aus Braunschweig in Untersuchungshaft. Dem 25-jährigen Deutschen werde Mord aus Heimtücke vorgeworfen, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Braunschweig am Freitag. Zu dem Tatvorwurf habe er keine Angaben gemacht.

Update, 11. Juli, 17 Uhr: Polizei nimmt Verdächtigen fest

Nach dem gewaltsamen Tod einer 60-Jährigen in einer Braunschweiger Kneipe hat die Polizei einen Tatverdächtigen gefasst. Bilder aus Überwachungskameras hatten die Beamten auf die Spur des 26 Jahre alten Deutschen gebracht. 

Die Ermittler hätten nach Veröffentlichung der Bilder Hinweise auf die Identität des Mannes erhalten, teilte die Staatsanwaltschaft Braunschweig am Donnerstag mit. Daraufhin sei der Verdächtige in der Nacht an seiner Wohnanschrift in Braunschweig festgenommen worden. 

Staatsanwaltschaft: Vorwurf heimtückischer Mord

Die Staatsanwaltschaft beantragte beim Amtsgericht den Erlass eines Untersuchungshaftbefehls wegen heimtückischen Mordes. Laut Polizei wurde der Mann bereits vernommen, auch Beweismittel wurden bei ihm sichergestellt. 

Nach ersten Erkenntnissen war die 60-Jährige mit dem jungen Mann in der Gaststätte in Streit geraten. Dabei soll er ihr eine Stichverletzung zugefügt haben, an der die Frau auf dem Weg ins Krankenhaus starb.

Erstmeldung aus Braunschweig: Frau stirbt nach Streit

Braunschweig - Wie die Polizei am Samstag mitteilte, hatte sich die 60-Jährige am Freitagnachmittag mit einem Mann in der Gaststätte heftig gestritten und ihn von seinem Barhocker gestoßen. Der Mann wollte darauf zu einem Gegenangriff ansetzen, wurde aber von anderen Gästen zurückgedrängt. Anschließend verließ er fluchtartig die Kneipe.

Kurz darauf sackte die Frau blutend zusammen. Sie starb wenig später an einer Stichverletzung in einem Rettungswagen auf dem Weg ins Krankenhaus. Die Polizei sucht jetzt nach dem 25 bis 30 Jahre alten Verdächtigen mit einem Drei-Tage-Bart.

dpa

Am 10. Juli haben Behörden einen der führenden Köpfe des libanesischen Miri-Clans aus Bremen abgeschoben. "Die besagte Person war ausreisepflichtig und wurde abgeschoben", sagte eine Sprecherin der Innenbehörde.

Bei einem Messerangriff in Bremen wurde in der Nacht zu Sonntag ein 23-jähriger Mann lebensgefährlich verletzt

Bei einem Wildunfall im Landkreis Diepholz kam in der NAcht zum 13. Juli ein 20-jähriger Fahrer eines VW Polo in seinem brennenden Wrack ums Leben.

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Kommentare

ElkeAntwort
(0)(0)

Woher weißt Du dass der Täter ein Deutscher ist? Klar, die können einen auch übel mitspielen, sind schließlich keine Engel - von Ausnahmen mal abgesehen.

Und wie ticken Frauen, wenn sie einen anderen schaden wollen? Also ein Messer schwingen sie nicht. Oft sind Frauen sprachbegabter und quatschen den Mann zu Grunde, dass der nicht mehr weiß, ob er Männchen oder Weibchen ist.

La VecinaAntwort
(0)(0)

Der Täter ist auf jeden Fall Deutscher. Oder jemand „aus Braunschweig“. Soviel ist sicher.
Und das Grundproblem ist auch, dass es ein MANN ist. Denn grundsätzlich sind ALLE Männer zu so was imstande.
Also kein Grund zur Beunruhigung. Und schon gar kein Grund, sein Wahlverhalten zu ändern!

theo rode
(0)(0)

Weitere Merkmale hat der Killer nicht? Darf ich raten...nein,– ok.
Denn wenn man abwägt ob man Vorurteile bestätigt oder einen Mörder findet ist klar wofür sich ein Anständiger zu entscheiden hat. Den Rechtspopulisten darf man auf keinen Fall in die Hände spielen.