Erstmals Nachwuchs

Kleines Hochlandrind tapst durch den Hutewald bei Celle

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Die Hochlandrinder bei Celle haben erstmals Nachwuchs bekommen.

Celle - Die im Hutewald „Neustädter Holz“ bei Celle lebenden Hochlandrinder haben ihren ersten Nachwuchs bekommen. Das erste Kälbchen sei vor zwei Wochen geboren worden und entwickele sich prächtig, teilte das Forstamt Saupark am Mittwoch mit.

Waldbesucher sollten Rücksicht nehmen und die Fläche derzeit nicht durchqueren, sagte Naturschutz-Förster Roman Spenner vom Forstamt Fuhrberg. Ein Züchter hatte die ersten schottischen Hochlandrinder schon im vergangenen Jahr dort eingetrieben. Die Herde soll dabei helfen, die alten Hutewald-Eichen sowie die offene Landschaft um sie herum zu erhalten. 

Das funktioniert, weil die Rinder nach Angaben des Forstamts nicht nur Eicheln und Bucheckern fressen, sondern zum Beispiel auch junge Bäumchen der Traubenkirschen. Diese Baumart wuchert sehr stark und droht die alten Eichen zu verdrängen. 

Wälder wie im Mittelalter

Ziel ist, dass wieder eine Landschaft entsteht, wie es sie im Neustädter Holz im Mittelalter gab. Vor allem Eichen dominierten die Landschaft vor hunderten Jahren. Hutewald-Projekte gibt es an sieben Orten in verschiedenen Landesforsten in Niedersachsen.

dpa

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