2.500 Tiere behandelt

Katzen-Kastration: Agrarministerium prüft Fortsetzung der Aktion

Hannover - Zweieinhalb Wochen nach dem Start einer Aktion zur Kastration herrenloser Katzen prüft das Agrarministerium wegen des großen Zulaufs eine Fortsetzung mit weiterer Finanzierung.

Seit Beginn des Projekts am 15. Januar seien 1.500 Katzen und 1.000 Kater kastriert worden, teilte das Landwirtschaftsministerium am Mittwoch mit. Fast das gesamte Fördergeld von 200.000 Euro sei bereits in Anspruch genommen worden. Derzeit ständen noch 3.800 Euro zur Verfügung. 

Die Tierärztekammer werde den Fonds bei einer Restsumme von 2.800 Euro schließen und dann in der Datenbank prüfen, ob alles korrekt eingetragen sei. „Wir werden aber wegen des großen Zuspruchs sicher noch einmal prüfen, ob und inwieweit eine Fortsetzung der Aktion möglich ist", sagte Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU). 

Um das Elend verwilderter Katzen einzudämmen, hatte das Land die Aktion zur Kastration herrenloser Tiere gestartet. Ehrenamtliche Betreuer von Futterstellen sowie Tierheim-Mitarbeiter können freilebende Katzen, die keinen Besitzer haben, kostenlos zum Kastrieren und Registrieren zu einem Tierarzt bringen. Rund 200.000 verwilderte Katzen gibt es in Niedersachsen. Die Tierheime im Land stellt es vor große Probleme, dass sich die Streuner seit Jahren unkontrolliert vermehren. Sie können auch Krankheiten übertragen. - dpa

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