Ehemaliges Max-Planck-Institut hätte Platz für 1000 Flüchtlinge

Katlenburg-Lindau - Ein ungewöhnlicher Gebäudekomplex könnte schon bald zur Unterkunft für rund 1000 Flüchtlinge werden.

Das leerstehende frühere Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) im südniedersächsischen Katlenburg-Lindau sei nach einer ersten Prüfung für die Unterbringung geeignet, sagte Bürgermeister Uwe Ahrens (parteilos) am Dienstag. Das Land Niedersachsen befinde sich in Verhandlungen mit der Max-Planck-Gesellschaft als Eigentümerin der Liegenschaft. „Wir sind noch in der Prüfung“, sagte eine Sprecherin des Innenministeriums in Hannover. Weitere Angaben wollte sie nicht machen.

Das Max-Planck-Institut hatte den Gebäudekomplex mit einer Gesamtfläche von rund 13 000 Quadratmetern im vergangenen Jahr geräumt. Das MPS und seine rund 300 Mitarbeiter waren aus dem Landkreis Northeim in einen Neubau nach Göttingen umgezogen. Seither wird nach einer neuen Nutzung des Areals am Ortsrand von Lindau gesucht.
dpa

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