Umzüge in Ganderkesee und Hannover

Karneval in Niedersachsen auf dem Höhepunkt: 200.000 Besucher beim „Schoduvel“

41. Braunschweiger Karnevalsumzug "Schoduvel"
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Rund 200.000 Schaulustige kamen zum Umzug nach Braunschweig.

Als Teufel, Piraten oder in bunten Paradeuniformen feiern Zehntausende Menschen im Norden Karneval. Allein beim „Schoduvel“ in Braunschweig gehen die Verantwortlichen am Sonntag von 200.000 Schaulustigen aus.

Braunschweig/Osnabrück - Zehntausende Menschen haben am Wochenende in Niedersachsen bunt kostümiert als Teufel, Pirat oder Hexe die Karnevalsumzüge bestaunt. Mit bester Laune feierten alleine am Sonntag in Braunschweig nach Veranstalterangaben 200.000 Menschen den „Schoduvel“. 

Der Karnevalsumzug zog mit bunt geschmückten Wagen, Fanfarenzügen und Tanzgruppen durch die Innenstadt. Dem Schmuddelwetter zum Trotz jubelten die Menschen dem bunten Treiben zu und versuchten, Süßigkeiten zu erhaschen. Aber auch in Hannover oder Osnabrück herrschte bei Umzügen ausgelassene Stimmung. 

„Schoduvel“ ist größter Umzug Norddeutschlands

Der „Schoduvel“ ist laut Organisatoren der größte Karnevalsumzug Norddeutschlands. Bei der 41. Auflage unter dem Motto „Lachen, Tanzen überall, so feiert Brunswiek Karneval“ sollten rund 140 Wagen mit etwa 5000 Aktiven und einer Länge von sechseinhalb Kilometern durch die Stadt ziehen. 

Die Wurzeln des Brauches „Schoduvel“, niederdeutsch für „Scheuch den Teufel!“, reichen bis in das Jahr 1293 zurück. Aber erst seit 1979 gibt es jährlich einen Karnevalsumzug in Braunschweig. Nur 2015 fiel er kurzfristig wegen einer Terrorwarnung aus. 

Karnevalsfans auch in Ganderkesee, Hannover, Osnabrück

Tausende Karnevalsfans begrüßten bei Umzügen in Hannover, Osnabrück und Ganderkesee am Samstag bereits die närrische Saison. Dutzende farbenfrohe Wagen, Spielmannszüge und bunt kostümierte Fußgruppen setzten sich am Mittag bei trockenem Wetter wie geplant in Bewegung. Die Polizei schätzte die Zahl der Zuschauer allein in Osnabrück auf rund 18.000 Menschen. 

Auch in Hannover begannen die Narren am Samstagmittag laut Polizei ohne Komplikationen pünktlich ihren mittlerweile 28. Karnevalsumzug quer durch die Innenstadt. Festgruppen mit rund 1500 Aktiven hatten sich auf den Umzug vorbereitet. 

Lesen Sie auch: Rosenmontagszug in Köln findet statt

Rekordzahlen in Ganderkesee

In Ganderkesee (Landkreis Oldenburg) verfolgten mehrere zehntausend Schaulustige das närrische Treiben. Dort gab es eine neue Bestmarke: „Wir haben bei der Anzahl der Gruppen einen neuen Rekord mit 108 Umzugswagen und Fußgruppen“, sagte ein Polizeisprecher. Insgesamt zogen rund 3500 Teilnehmer durch den Ort. Die Zahl der Schaulustigen schätzte er auf gut 25.000 Menschen.

Fasching in Ganderkesee

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Bei der Feierlaune schauten allerdings auch einige Narren und Jecken zu tief ins Glas. In Osnabrück mussten nach Angaben der Polizei 15 Menschen in einem Sanitätszelt behandelt werden. Zwölf von ihnen hatten deutlich zu viel getrunken, darunter auch Jugendliche. Und nach dem Umzug ging die Party in den Kneipen weiter. Es seien mehrere Anzeigen unter anderem wegen Körperverletzung, Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz oder Widerstands aufgenommen worden. 

In Wehdel im Kreis Cuxhaven sprach die Polizei bei der Karnevalsfeier von starkem Alkoholkonsum und von Beginn an hohem Aggressionspotenzial gegenüber Einsatzkräften.

dpa

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