War der Wolf krank?

Kurtis Kadaver wird in Berlin untersucht

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Wolf Kurti (links) wurde erschossen.

Hannover - Der erschossene Wolf Kurti aus der Lüneburger Heide ist zu Untersuchungen nach Berlin gebracht worden. Im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung solle unter anderem geklärt werden, ob das Tier krank war

Dies teilte das Umweltministerium in Hannover am Freitag mit. Der Wolf sei möglicherweise als Jungtier angefüttert worden oder mit Menschen in Kontakt geraten und könnte so seine Scheu vor Menschen verloren haben, hatte Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) gesagt.

Der zwei Jahre alte Rüde war am Mittwochabend bei Bad Fallingbostel im Auftrag des Ministeriums in Amtshilfe der Polizei erschossen worden. Das in sozialen Netzwerken Kurti genannte Tier hatte sich immer wieder ohne Scheu Menschen bis auf wenige Meter genähert hatte und soll zuletzt den angeleinten Hund einer Familie beim Sonntagsspaziergang angegriffen haben

dpa

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