Nacht-und-Nebel-Aktion

Junge bringt seinen Hund ins Tierheim – um ihn vor schlagenden Vater zu retten

Ein kleiner Junge gibt freiwillig seinen geliebten Welpen ins Tierheim ab – weil der Vater das Tier misshandelt. Die Aktion rührt zu Tränen.

Mexiko – Die Geschichte des Welpen Rene rührt zu Tränen. Bereits in jungen Jahren musste der Vierbeiner schon viel Leid ertragen, wurde von seinem Herrchen geschlagen und getreten. Doch dank des Einsatzes des 12-jährigen Andrés aus Mexiko kann Rene endlich behütet und geliebt seine letzten Hundejahre auf dieser Welt genießen.

Land in Nordamerika:Mexiko
Hauptstadt:Mexiko-Stadt
Bevölkerung:127,6 Millionen (2019)
Währung:Mexikanischer Peso
Präsident:Andrés Manuel López Obrador

Vater misshandelt Pitbull-Terrier Rene: Sohn bringt Vierbeiner bei Nacht-und-Nebel-Aktion ins Tierheim

Alles fing mit einem Karton, einer handgeschriebenen Notiz und einem Lieblingskuscheltier vor den Türen des mexikanischen Tierheimes „Xollin“ an . „Mein Name ist Andrés und ich bin 12 Jahre alt. Meine Mutter und ich haben beschlossen, meinen Hund zu Euch zu bringen und ihn vor meinem Vater zu verstecken, weil er darüber nachdenkt, ihn zu verkaufen. Er misshandelt und tritt ihn. Eines Tages trat er ihn so hart, dass er seinen Schwanz verletzte. Ich hoffe, Ihr könnt helfen und auf ihn aufpassen“, stand in dem von Andrés geschrieben Brief, der keinen anderen Ausweg mehr sah, um den Hundewelpen vor den Misshandlungen seines Vaters zu retten.

Welpe Rene: misshandelt und voller Parasiten – Tierheim als Rettung

Kaum lüfteten Mitarbeiter des Tierheimes den Deckel des Kartons, blickten sie in die Augen des verschüchtert dreinblickenden Pitbull-Terriers. Sofort wurde er zu einem Arzt gebracht und dort gründlich untersucht. Bei den Untersuchungen wurde festgestellt, dass Schwanz des Tieres tatsächlich gebrochen war und das Rene von Würmern und Parasiten befallen war. „Für uns bedeutet das mehr Arbeit und Kosten, aber zum Glück ist er in Sicherheit“, so Mitarbeiter des Tierheimes.

Um ihn vor seinem gewalttätigen Vater zu retten, bringt ein Kind seinen Hund ins Tierheim. (24hamburg.de-Montage)

Pitbull vor gewalttätigem Vater gerettet: Vierbeiner Rene sucht neues Zuhause

Kaum machte das mexikanische Tierheim „Xollin“ die traurige Geschichte von Andrés und seinem Vierbeiner publik, trudelten weit mehr als 300 Anfragen von Menschen ein, die den Pitbull adoptieren wollten – allerdings nicht ohne faden Beigeschmack.

„Wir haben derzeit 120 weitere Tiere, die auf Familien warten. [...] Wenn jeder sein Herz und sein Zuhause wie für diesen kleinen Hund geöffnet hätte, dann wären ALL unsere Hunde aus dem Tierheim adoptiert worden“, erklärten Mitarbeiter auf Facebook und verwiesen neben Vierbeiner Rene auf die unzähligen anderen, teils schwer misshandelte Tiere, die auf ein neues, liebevolles Zuhause warten. Insbesondere nach der Corona-Pandemie gab es eine regelrechte „Abschiedewelle“ von Haustieren.

Wie es für den Pitbull-Terrier weiterging und ob er eine neue Familie gefunden hat, ist nicht bekannt. Jedoch wird er immer eine Erinnerung an den kleinen Andrés bei sich haben: „Ich habe ihm ein Stofftier überlassen, damit er mich nicht vergisst.“

Leider sind Fälle wie der von Pitbull-Terrier Rene keine Seltenheit. Auch Katzen-Oma Lilo wurde einfach ausgesetzt* und verendete qualvoll. Zudem landete in Hamburg ein süßer Welpe wie Abfall im Müll*. * 24hamburg.de und kreiszeitung.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Jan-Philipp Strobel/picture alliance/dpa & Facebook-Screenshot/Xollin

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