100 Einsatzkräfte beteiligt

Riesige Suchaktion: Jugendliche in Verden halten Polizei und Rettungsdienst auf Trap

Die drei Männer waren laut Polizei stark alkoholisiert.
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Die drei Männer waren laut Polizei stark alkoholisiert.

Zwischen 20.30 und 23 Uhr waren Polizei und Rettungskräfte in eine winterliche Suchaktion eingebunden. Der Auslöser: Hilflose alkoholisierte Jugendliche.

Drei betrunkene und dadurch hilflose Jugendliche haben in Verden eine größere Suchaktion der Polizei ausgelöst. Anwohner hatten Schreie gehört und Polizei alarmiert. „Die drei jungen Erwachsenen seien am Dienstagabend so stark alkoholisiert gewesen, dass sie nicht mehr selbstständig nach Hause gehen konnten“, erklärte ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen. Sie wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

Um angesichts des Winterwetters auszuschließen, dass weitere Jugendliche Hilfe benötigten, hätten Polizei, Feuerwehr und Rotes Kreuz zwischen 20.30 Uhr und 23 Uhr das Naturschutzgebiet Verdener Dünen und den Stadtwald abgesucht. Über 100 Einsatzkräfte waren vor Ort. Im Rahmen der Suchaktion konnten noch vier weitere Personen gefunden werden. Sämtliche Personen waren wohlauf. Inwiefern die Personen in persönlichen Beziehungen zu den drei jungen Erwachsenen stehen ist derzeit nicht bekannt.

Kälte und Menschen: Im Zweifel die 112 wählen

Ist es ein medizinischer Notfall oder eher ein Fall für ein warmes Dach über dem Kopf bis zum nächsten Morgen? Wer Menschen in Not in der Kälte antrifft, steht häufig vor einer schweren Wahl. Im Zweifel ist der Anruf beim Notruf 112 die beste Wahl, sagt Silvia Oestreicher vom Deutschen Feuerwehrverband (DFV). Die Leitstellendisponenten können helfen, Symptome einzuschätzen und notfalls einen Rettungswagen schicken. Falls ein Transport am Ende doch nicht nötig ist oder verweigert wird, entstehen Anrufern keine Kosten.

Wichtig: Nicht sofort den Rettungsdienst rufen. „Sprechen Sie die Leute an“, rät Carsten-Michael Pix, Referent für Feuerwehrthemen beim DFV. Das geht auch mit Abstand. „Bieten Sie Hilfe an.“ Im Gespräch merke man dann schnell, ob ein Mensch wirklich Hilfe braucht. Und wer sich dann unsicher ist, sollte die 112 wählen. „Wichtig ist es, mit offenen Augen durchs Leben zu gehen.“

Eine hundertprozentige Unterscheidung, ob ein Mensch im Freien Hilfe braucht oder nicht, sagt Silvia Oestreicher, ist für Laien schwierig. Ein paar sichere Hinweise gibt es aber: Etwa dann, wenn eine Person sich zeitlich oder räumlich nicht mehr orientieren kann. Wenn viel Alkohol im Spiel ist, und wenn die Kleidung nicht genug Kälteschutz bietet. Auch Gesellschaft ist wichtig. Ist eine aufgefundene Person ohne wachsame Hilfe, kann ein Notruf der richtige Schritt sein. dpa

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