Apfelernte im Alten Land hat Hochsaison

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Apfelernte im Alten Land

Jork - Die diesjährige Apfelsaison im Alten Land vor den Toren Hamburgs nähert sich ihrem Höhepunkt. Täglich werden auf den Höfen Kisten mit leuchtend roten oder grasgrünen Äpfeln gefüllt. 250 000 Tonnen erwarten die Apfelbauern in diesem Jahr, deutlich weniger als 2014 mit einer Rekordernte von 375 000 Tonnen.

An diesem Wochenende laden acht Anbauer zum Tag des offenen Hofes. Den offiziellen Startschuss zur Apfelsaison 2015 gibt am Freitag Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne). „Wir sind drei Wochen später als im Vorjahr“, sagte Karsten Klopp, Leiter des Obstbauzentrums Jork. Die Qualität der Früchte sei aber sehr gut. Noch bis in den November werden Äpfel geerntet. Aktuell sind es der Holsteinische Cox, dann folgt der Elstar, beides Hauptanbausorten im Alten Land.

„Jeder Apfel wird von Hand gepflückt“, sagte Hein Lühs vom Herzapfelhof in Jork. In der Saison werden die Familie und die festangestellten Mitarbeiter auf ihrem 25 Hektar großen Hof von 20 Erntehelfern unterstützt. „Viele sind aus Polen und kommen schon viele Jahre zu uns,“ sagte Lühs. Ein Pflücker schaffe rund 10 000 Äpfel pro Tag. Am Wochenende können sich Besucher bei den teilnehmenden Höfen informieren, probieren und teilweise auch selbst Pflücken. Bei Lühs gibt es neben den Äpfeln auch noch Pflaumen zum Selberernten.
dpa

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