Bundesweit 400 Stellen betroffen

Paracelsus will am Standort Osnabrück Stellen abbauen

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Der Klinikkonzern Paracelsus will an fünf Standorten deutschlandweit Stellen abbauen.

Osnabrück - Die insolvente Klinikgruppe Paracelsus will an fünf Standorten in Deutschland Stellen streichen. Betroffen seien die Kliniken in Osnabrück, Karlsruhe, Henstedt-Ulzburg, Zwickau und Reichenbach.

Dies sagte der Generalbevollmächtigte Reinhard Wichels am Dienstag in Osnabrück. Auch in der Osnabrücker Konzernzentrale sollen 20 Vollzeitstellen wegfallen, sagte Wichels. Paracelsus hatte bereits angekündigt, dass bundesweit 400 Stellen abgebaut werden sollen und das Haus in Karlsruhe geschlossen werden soll. 

An den einzelnen Standorten laufen derzeit Verhandlungen mit den Betriebsräten. Es gebe aber auch Gespräche mit potenziellen Investoren. Er sei überzeugt, dass bis Mitte des Jahres die Neuausrichtung der Paracelsus-Gruppe stehe, sagte Wichels.

Konzernweit 5200 Leute beschäftigt

Kurz vor Weihnachten beantragte das Unternehmen Insolvenz in Eigenverwaltung. Paracelsus hat deutschlandweit rund 40 medizinische Einrichtungen. In dem Konzern arbeiten 5200 Menschen.

dpa

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