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Kein Scherz: In diesem Ort laufen täglich Elefanten über die Straße

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Von: Johannes Nuß

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Die asiatischen Elefanten Baby, Mala und Yumba werden aus dem Tierpark Ströhen über eine Straße geführt, an der ein Schild „Achtung Elefant“» steht.
Täglich müssen die drei Elefantendamen des Tierparks Ströhen die Straße überqueren. © Friso Gentsch/dpa

Jeden Tag überqueren drei Elefanten eine öffentliche Straße, um von einem Teil des Tierparks Ströhen in den anderen zu kommen. Publikum ist willkommen.

Ströhen – Der „Elefantenwalk“ gehört zu den täglichen Höhepunkten im kleinen Dorf Ströhen im Landkreis Diepholz zwischen Hannover und Osnabrück. Jeden Tag um 14:00 Uhr gehen die drei Elefantenkühe Mala, Baby und Yumba von einem Teil des Tierparks Ströhen über eine öffentliche Straße in den anderen Tierparkteil.

„Elefantenwalk“ in Ströhen: Spaziergang ist Teil eines Beschäftigungsprogramms für frühere Zirkustiere

Der Spaziergang mit den mehr als 40 Jahre alten weiblichen asiatischen Elefanten sei Teil eines Beschäftigungsprogramms für die früheren Zirkustiere, sagt Tierpark-Sprecherin Yvonne Habermann. „Die Elefanten leben bei uns jetzt seit vier Jahren“, sagt Habermann. Die Tiere haben in dem Tierpark ihren Altersruhesitz. Erst im Januar hatte es in Ströhen Nachwuchs bei den Sitatungaantilopen gegeben.

Um ihnen ausreichend Beschäftigung zu bieten, führen Tierpflegerinnen und Tierpfleger die Elefanten-Seniorinnen täglich aus. Die Besucherinnen und Besucher seien dabei willkommen, unterstreicht Habermann. Sie dürfen die drei Dickhäuter mit Karotten füttern.

„Elefantenwalk“ in Ströhen: Elefanten kommen auf die Weide des Tierparks und dürfen sich frei bewegen.

Um 16:00 Uhr kommen die Tiere auf die Weide des Tierparks und dürfen sich dort frei bewegen. In den Sommermonaten gehen die Elefantendamen nach 18:00 Uhr auch auf einen großen, etwa einstündigen Spaziergang durch den Tierparkwald, bei dem sie sich ebenfalls frei bewegen dürfen und im Wald die Dinge tun, die Elefanten gern tun.

An den Bäumen knabbern, sich an den Baumstämmen reiben oder mit Sand oder Erde schmeißen. Bei ganz hohen Temperaturen könnten die Tiere auch in einem Teich am Wegesrand baden gehen, sagte Habermann. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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