Immer weniger Niedersachsen leben in großen Haushalten

Göttingen - Mit vielen Menschen unter einem Dach zusammenzuleben, scheint für die Niedersachsen immer unattraktiver zu werden. Die Zahl der großen Haushalte nimmt jedenfalls unaufhörlich ab.

2014 gab es landesweit nur noch 139 000 Haushalte, in denen fünf oder mehr Personen lebten. Das geht aus einer vom Statistischen Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden veröffentlichten Erhebung hervor. Vor zehn Jahren hatte es in Niedersachsen noch 161 000 und vor 20 Jahren sogar noch 191 000 große Haushalte gegeben.

Die Zahl der Einpersonen-Haushalte zwischen Göttingen und Wilhelmshaven hat sich dagegen seit Anfang der 1990-er Jahre von 1,081 Millionen auf 1,54 Millionen erhöht. Damit leben mittlerweile in gut 40 Prozent der inzwischen 3,829 Millionen niedersächsischen Haushalte Singles.

Die durchschnittliche Haushaltsgröße in Niedersachsen sank in diesem Zeitraum von 2,29 auf 2,03 Mitglieder. Damit sind die Haushalte geringfügig größer als im Bundesdurchschnitt (2,01 Mitglieder). Die relativ größten Haushalte gibt es in Baden-Württemberg (2,11), die kleinsten in Berlin (1,75 Mitglieder).

dpa

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