Traditionelle Ostermärsche 

Hunderte demonstrieren in Niedersachsen und Bremen für Frieden

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Ostermarsch in Bremen

Bremen/Hannover - Hunderte Menschen haben am Samstag in Niedersachsen und Bremen bei den traditionellen Ostermärschen für Frieden und Abrüstung demonstriert.

Allein in Hannover gingen nach Angaben der Polizei 500 Teilnehmer in der Innenstadt auf die Straße. In Bremen waren es den Einsatzkräften zufolge 300. Protestaktionen waren unter anderem in Oldenburg, Osnabrück, Wolfsburg und Braunschweig geplant.

Die Veranstalter in Bremen sprachen von mehr als 1000 Menschen. "Es waren erheblich mehr als im letzten Jahr", sagte Ekkehard Lentz vom Bremer Friedensforum. Themen wie der Krieg in Syrien, die Angst vor einer Konfrontation mit Russland und auch die zahlreichen Einsätze der Bundeswehr hätten in diesem Jahr mehr Teilnehmer kommen lassen. Auf Transparenten war zu lesen: "Ja zum Frieden - Nein zur Nato" und "Deutsche Waffen, deutsches Geld, morden mit in aller Welt".

Ostermarsch in Bremen

Die Wurzeln der Ostermarschbewegung liegen im Protest gegen das atomare Wettrüsten während des Kalten Krieges. Begonnen hat die Tradition Ende der 1950er Jahre in Großbritannien. Zum ersten Ostermarsch in der Bundesrepublik kamen 1960 etwa 1000 Menschen. 1968 und 1983 erlebten die Ostermärsche hierzulande ihre Höhepunkte mit Hunderttausenden Demonstranten. In den Jahren danach verlor die Bewegung an Zulauf.

dpa

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