Vorgaben seien kompliziert und unnötig teuer

Hundeführerschein auch nach drei Jahren noch umstritten

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Hannover - Der Hundeführerschein in Niedersachsen ist auch über drei Jahre nach seiner Einführung noch umstritten. "Der Sachkunde-Nachweis für Hundehalter hat sich sehr bewährt", bilanziert der Leiter des Tierschutzzentrums der Tierärztlichen Hochschule Hannover, Hansjoachim Hackbarth.

Der Test habe zu einer sinkenden Zahl von Zwischenfällen mit Hunden geführt. Für die Betroffenen sei der Nachweis zwar nicht billig, er lohne sich aber, weil er zu einer tierschutzgerechteren Haltung führe.

Dagegen meinte der Sprecher des Verbandes für das Deutsche Hundewesen, Udo Kopernik: "Das niedersächsische Landeshundegesetz ist Unfug." Die Vorgaben seien kompliziert und unnötig teuer.

Der Hundeführerschein besteht aus einer theoretischen Prüfung vor Beginn der Hundehaltung und einem Praxistest im ersten Haltungsjahr. Die Prüfungen kosten nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums jeweils ab 40 Euro - die genaue Summe legen die Prüfer fest. Insgesamt legten nach Angaben des Ministeriums bisher gut 32 000 Hundehalter die Prüfung ab.

dpa

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