Ende der Trockenheit nicht in Sicht

Hohe Waldbrandgefahr in Niedersachsen

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Zur Brandüberwachung hebt eine Cessna 206 am 02.07.2010 auf dem Flugplatz im niedersächsischen Lüneburg ab.

Hannover - Mit jedem Grad mehr auf dem Thermometer steigt in Niedersachsen die Waldbrandgefahr. Ein Ende der Trockenheit ist noch nicht in Sicht. Um Waldbrände zu vermeiden, gibt es einige Dinge zu beachten.

Mit einem Andauern der Hitzewelle in Niedersachsen nimmt die Waldbrandgefahr zu. Für Lüchow, Bergen und Wittingen hat das niedersächsische Innenministerium die höchste von fünf Warnstufen ausgerufen, teilte die Sprecherin des Ministeriums, Tanja Rißland, am Dienstag mit. Hohe Waldbrandgefahr herrsche auch in der Lüneburger Heide und in den Kreisen Celle, Lüneburg, Uelzen, Nienburg, Rotenburg, Diepholz und im Emsland, hieß es. Vereinzelt sei es auch schon zu kleineren Bränden gekommen.

Zur Überwachung von 400 000 Hektar Waldfläche seien 20 Waldbrandkameras an 17 Standorten dauerhaft im Einsatz und würden Rauchentwicklungen sofort melden. Überwachungsflugzeuge würden noch nicht genutzt und kämen erst zum Einsatz, wenn die Waldbrandgefahr die höchste Stufe erreicht habe, sagte Rißland.

Um die Waldbrandgefahr zu minimieren sollte das generelle Rauchverbot, das bis zum 31. Oktober gilt, unbedingt beachtet werden, sagte der Sprecher der niedersächsischen Landesforsten, Michael Rudolph. Auch offenes Feuer sei verboten. Wer die ausgeschriebenen Grillplätze nutzen wolle, solle sich vorher die Erlaubnis der Betreiber einholen, die vor Ort die Lage einschätzten. Bei der Anfahrt mit dem Auto sei darauf zu achten, dass der heiße Motor nicht auf trockenem Gras am Waldrand abgestellt würde. Rudolph rechne nicht damit, dass die Lage sich in den nächsten Tagen entspanne.

Die Ozonwerte in Niedersachsen liegen indes noch unter einer gefährlichen Konzentration. Das niedersächsische Umweltministerium geht aber davon aus, dass die Werte in den nächsten Tagen ansteigen werden und der Grenzwert pro Kubikmeter Luft erreicht wird. Dann wird eine Warnung herausgegeben, die von anstrengenden Aktivitäten in den Mittagsstunden abrät, sagte Rudi Zimmeck, Sprecher des niedersächsischen Umweltministeriums. dpa

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