Versuchte Gefangenenbefreiung?

Hochzeitskorso: 18-Jähriger feuert Schreckschusswaffe aus fahrendem Auto

Polizeiwagen mit Folgenschild im Rückfenster
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Polizei stoppt Hochzeitskorso nach Einsatz von Schreckschusswaffe.

Die Polizei musste bei einem Hochzeitskorso in Hannover eingreifen. Ein 18-Jähriger schoss mit einer Schreckschusswaffe aus dem Auto. Die Festnahme kam nicht gut an.

Hannover – Mit einer Schreckschusswaffe hat ein 18-Jähriger bei einem Hochzeitskorso in Niedersachsens Hauptstadt Hannover aus einem fahrenden Auto geschossen. Die Polizei war am Samstag auf den Autokorso aufmerksam geworden. Aus einem der hinteren Fahrzeuge wurde eine Waffe gehalten und abgefeuert, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Hauptstadt:Hannover
Bundesland:Niedersachsen
Fläche:47.614 km²
Bevölkerung:7,982 Millionen (2019) Eurostat

Hannover: 18-Jähriger feuert Schreckschusswaffe bei Hochzeitskorso aus fahrendem Auto ab

Die Beamten kontrollierten die Fahrzeuge – dabei kamen drei junge Männer auf sie zu. Unter ihnen befand sich der 18-Jährige, der eine Waffe in der Hand hielt. Die Beamten zogen ihre Dienstwaffen und forderten den jungen Mann auf, die Schusswaffe auf den Boden zu legen, was dieser dann auch tat. Die Polizisten legten ihm Handschellen an und nahmen ihn vorläufig fest.

Schreckschusswaffe bei Hochzeitskorso abgefeuert – Mann versucht, 18-Jährigen aus Polizeigewahrsam zu befreien

Ein 24-Jähriger mischte sich ein und versuchte, den 18-Jährigen zu befreien. Die Einsatzkräfte wehrten den Angreifer ab. Von anderen weiteren Hochzeitsgästen folgten verbale Angriffe auf die Beamten. Die Polizei drohte mit Reizstoff und brachte den 18-Jährigen zum Funkstreifenwagen. Nachdem weitere Einsatzkräfte hinzugekommen waren, beruhigte sich die Situation. Eine Schreckschusswaffe wurde sichergestellt.

Gegen den 18-Jährigen wird nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Der 24-Jährige erhält eine Anzeige wegen versuchter Gefangenenbefreiung.

Einsatz einer Schreckschusswaffe bei Hochzeitskorso: Weitere Meldungen für Niedersachsen und Bremen

Im Landkreis Celle ist ein 28-jähriger Autofahrer am Samstagabend tödlich verunglückt. Er war von der Straße abgekommen und gegen einen Baum gefahren. In Bremen haben gleich mehrere Überfälle stattgefunden: Neben einer 74-jährigen Frau wurde auch eine Tankstelle ausgeraubt.

Darüber hinaus ist es bei einem Fußballspiel der Kreisliga im Land Bremen nach einem Platzverweis zu unschönen Szenen gekommen. Mutmaßlich ist ein Schiedsrichter mit einem Messer bedroht worden, während die Polizei in Melle einem Unfall nach einem GTI-Straßenrennen nachging. (mit Material der dpa) *kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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