1000 Helfer unterwegs

Hochwasser-Katastrophe: Niedersachsen unterstützt Nordrhein-Westfalen

Katastrophen-Schutz geht länderübergreifend. Deshalb schickt Niedersachsen mindestens 1000 Helfer in die vom Hochwasser betroffenen Gebiete.

Hannover - Die Hochwasser-Katastrophe schockiert. Mindestens 80 Menschen kamen dabei ums Leben, darunter auch zwei Einsatzkräfte der Feuerwehr. Das Land Niedersachsen unterstützt Nordrhein-Westfalen mit knapp 1000 Helfern in der Hochwasser-Katastrophe. Helfer von der Feuerwehr und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) unterstützen unter anderem mit Spezialfahrzeugen bei den Evakuierungsmaßnahmen und dem Abpumpen von Wasser ab Samstag, wie das Innenministerium am Freitag in Hannover mitteilte.

FeuerwehrFeuerwehr Niedersachsen
Freiwillige Wehren3.242
Berufsfeuerwehren11
Werkfeuerwehren14 hauptberuflich, 84 nebenberuflich

„Der Katastrophenschutz ist auf föderaler Ebene geübt und das funktioniert sehr reibungslos“, sagte ein Sprecher des niedersächsischen Innenministeriums. Derartige Unwetterlagen sind demnach in Niedersachsen generell möglich, aber eine Gefahr bestehe momentan nicht. Der Katastrophenschutz habe aber jederzeit die Lage im Blick und bereite sich auf mögliche Katastrophen vor.

Ein Bild der Verwüstung zieht sich durch die Stadt Hagen.

Stephan Weil: „Mitten im Klimawandel“

Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) warnte, die aktuelle Unwetterkatastrophe werde kein Einzelfall bleiben. „Da soll man sich nichts vormachen, wir sind mitten im Klimawandel“, sagte Weil. „Wir helfen von niedersächsischer Seite in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen so gut wir können, denn wir wissen, dass das auch in Niedersachsen passieren könnte und wir dann auch die Hilfe der anderen Bundesländer benötigen.“* kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © dpa/Feuerwehr Hagen

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