Formulare online verfügbar

Hochwasser-Opfer können Hilfe beantragen

Hannover - Vom Hochwasser betroffene Menschen können ab sofort finanzielle Soforthilfe beantragen. Ein entsprechendes Formular sei am Freitag im Internet freigeschaltet worden, teilte das Umweltministerium in Niedersachsen mit.

Antragsteller könnten sich von den zuständigen Landkreisen oder kreisfreien Städte beraten lassen.

Die Soforthilfe soll akute Notlagen bei der Unterkunft oder der Wiederbeschaffung von Hausrat finanziell überbrücken. Bei einem Mindestschaden von 5000 Euro können Privathaushalte unbürokratische Hilfe erhalten. Pro Erwachsenem können 500 Euro beantragt werden, pro Kind 250 Euro, maximal 2500 Euro pro Haushalt.

Gleichzeitig sollen durch das Hochwasser geschädigte Unternehmen schnelle Finanzhilfe bekommen. Das kündigte Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies am Freitag an. Der SPD-Politiker sagte: "Die Wassermassen haben in Teilen des Landes zu heftigen Schäden geführt. Dies betrifft auch gewerbliche Unternehmen, bei denen etwa Gebäude, Maschinen oder Lagerbestände teils unbrauchbar geworden sind." Ziel sei, die Betriebsfähigkeit der Firmen schnellstmöglich wieder herzustellen.

NBank bearbeitet Anträge

Betroffene Unternehmer sollen nach Angaben des Ministeriums in Kürze Anträge auf finanzielle Soforthilfe stellen können. Zuständig für die Bewilligung ist die Niedersächsische Investitions- und Förderbank (NBank). Um Sachschäden von betroffenen Unternehmen zu kompensieren, stehen Landesmittel in Höhe von mindestens fünf Millionen Euro zur Verfügung, teilte das Ministerium mit.

Niedersachsen hatte die Soforthilfe für Opfer des Hochwassers Ende Juli im Südosten des Landes zuletzt auf 50 Millionen Euro verdoppelt. Voraussichtlich in der kommenden Woche entscheidet der Landtag endgültig über die Hilfe, hatte das Umweltministerium mitgeteilt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa/Swen Pförtner

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