Zur Einstufung nach Dringlichkeit

Land prüft Straßenzustand vor Sanierung

Hannover - Mit Millionenaufwand will Niedersachsen Landstraßen und Radwege künftig in einen möglichst guten Zustand versetzen. Damit Bagger und Teermaschinen dort anrollen, wo es am Nötigsten ist, hat das Verkehrsministerium erneut eine Zustandserfassung vornehmen lassen, deren Ergebnisse Minister Olaf Lies (SPD) heute präsentiert.

Spezialfahrzeuge waren dafür auf den rund 8000 Kilometern Landstraßen und mehreren tausend Kilometern Radwegen unterwegs. Die Erfassung und Bewertung des Fahrbahn- und Radwegezustands ist Grundlage für eine systematische Unterhaltung, bei der es um eine Einstufung von Bauarbeiten nach Dringlichkeit. 

Mit Hilfe einer Kamera- und Lasertechnik werden Straßen auf Ebenheit, Substanz und Griffigkeit der Fahrbahn hin untersucht. Auf den Radwegen kommt ein Kamerasystem zum Einsatz, das in Quads untergebracht ist. Bei der letzten durchgeführten Zustandserfassung 2010 zeigte sich, dass 22,2 Prozent der Landstraßen, also rund 1800 Kilometer, in einem schlechten Zustand waren. 2000 Kilometer wiesen mittlere Schäden auf. Mit 4200 Kilometer war immerhin die Hälfte der Landstraßen noch in einem guten Zustand. 

Bei den Radwegen an Landstraßen zeigte sich, dass über 650 Kilometer der 4400 Kilometer in einem fahrradunfreundlichen Zustand waren.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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