Polizei-Kontrolle in Hildesheim

Keim-Alarm: Polizei macht Ekelfund in dreckigem Transporter

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Die Polizei Hildesheim stieß auf ungekühltes Lammfleisch.

Ungekühltes und teilweise unverpacktes Lammfleisch hat die Polizei Hildesheim auf einem verdreckten Transporter gefunden. Das Veterinäramt musste einschreiten.

  • Ekelfund der Polizei Hildesheim: Ungekühltes Lammfleisch
  • Kleintransporter war ohne Kühlsystem unterwegs
  • Veterinäramt Hildesheim ordnet Fleisch-Vernichtung an

Hildesheim/A7 - Die Polizei in Hildesheim machte an der Autobahn 7 einen ekelhaften Fund. Auf einem Transporter ohne Kühlsystem entdeckten die Beamten vier geschlachtete Lämmer, die teils unverpackt auf der Ladefläche lagen.

Der weiße Kleintransporter befuhr am Montagmorgen gegen 8 Uhr die A7 aus Richtung Hannover kommend in Richtung Hildesheim. Nachdem der Transporter die Autobahn an der Anschlussstelle Hildesheim-Drispenstedt verlassen hatte, hielt die Streife der Autobahnpolizei den Transporter an, um ihn zu kontrollieren.

Polizei-Kontrolle: Lebensmittel ungekühlt transportiert

Der 58 Jahre alte Fahrer aus Hannover händigte den Polizisten aus Hildesheim seinen Führerschein und die Ladepapiere aus. Danach kontrollierten die Beamten die Ladefläche und stießen auf diverse Lebensmittel, die nicht gekühlt wurden, berichtet die Polizei.

Auf der Ladefläche lag frisches Gemüse und zwei Kartons mit Eiern. Außerdem entdeckten die Polizisten auf dem dreckigen Boden vier Lämmer. Das Lammfleisch war in kleinen Tüten verpackt, einige Teile der frisch geschlachteten Lämmer waren vor Keimen und Dreck ungeschützt.

In den vergangenen Wochen waren mehrere Fleischereien und große Schlachtbetriebe in Niedersachsen kontrolliert und geschlossen worden. Es gab den Verdacht auf Listerienbefall. Daraufhin erfolgten große Rückrufaktionen.

Veterinäramt Hildesheim kontrolliert Lammfleisch

Die Polizei verständigte daraufhin das Veterinäramt des Landkreises Hildesheim. Eine Mitarbeiterin prüfte die Lebensmittel vor Ort. Die ordnungsgemäß verpackten Lebensmittel waren noch für den Verkauf geeignet. Durch die winterlichen Temperaturen war eine ausreichende Kühlung vorhanden, berichtet kreiszeitung.de*.

Die vier Lämmer im Wert von rund 550 Euro mussten vernichtet werden. Das Fleisch war nicht vakuumverpackt und deshalb nicht vor gefährlichen Keimen und Dreck geschützt. Deshalb war ein gefahrloser Verzehr für Verbraucher nicht mehr möglich.

jdw

*kreiszeitung.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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